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| | Tags: | wahnsinn! | | Subject: | Kirche und Homosexualität | | Time: | 09:16 pm |
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| Dass die Christliche Kirche sich im Laufe der Zeit ziemlich gewandelt hat, so dass Jesus Chrisus sich wohl im Grab rumdrehen würde, ist ja eigentlich nichts neues, auch wenn die Kirchenmänner gerne mal so tun, als wäre es schon immer so gewesen, wie es heute ist... Pustekuchen! Hier mal ein kleines Beispiel dafür, dass Homosexualität nicht schon immer als so schrecklich verwerflich betrachtet worden ist (trotz dem ganzen Nonsens, der in der Bibel steht von wegen wer bei andern Männern liegt, solle gesteinigt werden blablablubb)... http://www.drizzle.com/~slmndr/salamandir/pubs/irishtimes/opt3.htm
Ist das nicht ein gutes Müsterchen dafür, wie 'Patriarchale Grossreligionen' etc.pp. im Laufe der Zeit alles verdrehen, wenn wir über solche Entdeckungen aus der Vergangenheit dermassen erstaunt sind?! Von der noch heute geltenden Doppelmoral ganz zu schweigen (wie dass beispielsweise Abtreibung als Sünde angesehen wird, während gleichzeitig von Priestern geschwängerte Nonnen und Mädchen heimlich dazu angehalten werden, damit ja nichts rauskommt)...
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| | Tags: | wahnsinn! | | Subject: | Evolution der Homosexualität? | | Time: | 12:19 pm |
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| Wie sich Homosexualität in der Evolution durchsetzen konnte
Forscher: Genetische Veranlagung für männliche Homosexualität macht weibliche Verwandte fruchtbarer...
Die Veranlagung für Homosexualität bei Männern wird über die mütterliche Linie vererbt und konnte sich während der Evolution deshalb durchsetzen, weil dieselben genetischen Faktoren die Fruchtbarkeit der weiblichen Verwandten erhöhen. Darauf deuten die Ergebnisse italienischer Forscher hin, die in der Verwandtschaft homo- und heterosexueller Männer die sexuelle Orientierung und die Anzahl der Nachkommen untersucht haben. Über ihrer Ergebnisse berichten Claudio Capiluppi von der Universität Padua und seine Kollegen in der Fachzeitschrift Proceedings of the Royal Society: Biological Sciences (Online-Vorabveröffentlichung, DOI: 10.1098/rspb.2004).
Wie Homosexualität beim Menschen entsteht, ist immer noch nicht genau bekannt. Mittlerweile gilt jedoch als gesichert, dass eine genetische Komponente daran beteiligt ist. Bereits seit längerer Zeit beschäftigt Evolutionsbiologen dabei jedoch das so genannte Darwinsche Paradoxon: Nach der von Charles Darwin aufgestellten Evolutionstheorie setzen sich nur Merkmale dauerhaft durch, die dem Träger helfen, sein Erbmaterial möglichst erfolgreich weiterzugeben. Homosexuelle Männer haben jedoch im Durchschnitt weniger Nachkommen als heterosexuelle, daher hätte eine genetisch bestimmte Veranlagung für Homosexualität eigentlich im Lauf der Evolution verschwinden müssen. Da sie sich aber offensichtlich durchsetzen konnte, muss sie einen anderen evolutionären Vorteil gehabt haben.
Diesen Vorteil könnten Capiluppi und seine Kollegen nun gefunden haben. Nach ihren Ergebnissen wird der bestimmende genetische Faktor ausschließlich über die mütterliche Linie vererbt, ein Befund, auf den auch frühere Studien bereits hingedeutet hatten. Gleichzeitig fanden die Forscher heraus, dass weibliche Verwandte von homosexuellen Männern auf der mütterlichen Seite im Durchschnitt mehr Nachkommen hatten als die von der väterlichen Seite. Bei heterosexuellen Männern konnten die Wissenschaftler keinen vergleichbaren Unterschied feststellen.
Offenbar haben die gleichen genetischen Faktoren bei Männern und Frauen unterschiedliche Wirkungen, schließen die Forscher aus diesem Zusammenhang: Während sie bei Männern eine Bevorzugung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften verursachen, erhöhen sie bei Frauen die Fruchtbarkeit. Die dadurch erhöhte Nachkommenzahl habe möglicherweise den evolutionäre Nachteil bei den Männern aufgewogen.
http://www.wissenschaft.de/wissen/news/245743.html | comments: Leave a comment  |
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