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Subject:Abbasowas! Denkweisen
Time:04:01 pm

ABBASOWAS! B.B.'s SAMMELSURIUM

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NATUR ODER KULTUR... GESCHLECHTERROLLEN... GLEICHBERECHTIGUNG... WIE LEBT ES SICH IM PATRIARCHAT?!




Männer im Patriarchat


Noch ein paar Müsterchen aus Hannelore's Seiten ("Aufgespiesst")...
http://hannelore.org/aufgespiesst/

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Denkweisen


Männer denken anders, aber wie?

Dadurch, dass bei Männern der Übergang von einer zur anderen Gehirnhälfte schmaler ist, sind Denken und Fühlen stärker voneinander getrennt. Das heißt extrem ausgedrückt:

Wenn er fühlt, dann denkt er nicht und wenn er denkt, dann fühlt er nicht.

Die linke und rechte Gehirnhälfte sind aber doch ein bisschen miteinander verbunden, somit spielen auch bei Männern Gefühle ins Denken mit hinein und er ist beim Fühlen auch nicht völlig gedankenlos.

Beim männlichen Denken, sowie beim männlichen Fühlen ist daher eine Geradlinigkeit, die schnelle Entscheidungen und schnelles Handeln ermöglichen.
Es gibt jeweils keine große Beeinträchtigung, keine "Störfeuer", von der anderen Gehirnhälfte. Für bestimmte Lebenssituationen ist das sehr praktisch, zum Beispiel für Feuerwehrleute oder auch für Chirurgen.

Diese Art der Männer, mit dem Leben umzugehen ist eine gute Ergänzung zu der weiblichen, komplexeren Art.

Es ist ähnlich dem Verlangen, mal einen schlichten, spannenden Kriminalroman zu schmökern, als Abwechslung zu einem geistig-analytischem Sachbuch.
Beides ist ok, aber nur immer eine dieser Kategorien zu lesen, wäre langweilig oder ermüdend.

Wie denken nun Frauen?

Die Übergänge von Denken zu Fühlen, von Fühlen zu Denken sind fließender. Das Gesamtergebnis davon wird Intuition genannt. Die linke und die rechte Gehirnhälfte werfen sich die Bälle zu, bis ein gutes Ergebnis erzielt wurde - eine Entscheidung beispielsweise.

Natürlich kann eine Frau, die auf diese Weise zu einem Schluss gekommen ist, die vorausgegangenen Gedanken nicht so deutlich darlegen, wie das entsprechend ein Mann tun kann, weil die Gefühlseinflüsse kaum zu verbalisieren sind und während einer Entscheidungsphase von einer Frau als Impulse wahrgenommen werden, die aus dem Bauch kommen und nicht erklärbar sind.

Nur im NACHHINEIN könnten sie analysiert werden.

Da in unserer Gesellschaft den Frauen Intuition, Gefühle und "solches irrationale Zeug" von den Männern zugestanden werden, Denkvermögen aber einen hohen Stellenwert hat und auch von den Frauen z.B. in der Schule entwickelt wird, sind die Frauen mit ihrer Gehirntätigkeit, beide Hälften betreffend, gut im Training.

Sie können ihre Art zu denken ausgeglichen anwenden.

Nicht so die Männer.

Da Fühlen den Frauen zugeordnet und als zweitklassig eingestuft wird, kommt es bei den meisten Männern zu kurz oder fällt ganz weg. (Jungen dürfen nicht weinen und Männer in der Öffentlichkeit schon gar nicht.)

Männer fühlen und denken nicht so gleichzeitig wie Frauen, aber nacheinander, abwechselnd einen Gedanken nach dem anderen.

Wenn Männer denken, dann klar, und zielgerichtet, wenn sie fühlen, dann intensiv und leidenschaftlich. Die Summe ergibt die Ausgewogenheit, die Ganzheit der Person.

Wer nicht fühlt, kann auch nicht besonders gut denken. Ihm fehlt der Vergleich, der Maßstab. Wenn du ständig in einem heißen Klima bist und nie Kälte erlebst, nimmst du die Hitze als Hitze nicht mehr wahr. Männer, die nicht fühlen, können sich nicht als Denker wahrnehmen.

Sie verlieren den Maßstab, wann und wie sie denken, und können daher auch andere Personen nicht einschätzen: weder deren Denken noch deren Fühlen.

Das macht Angst!

Besonders vor Frauen, die sie intuitiv als überlegen empfinden. Und Frauen sind durch ihre Konditionierung (Gender) in der Tat den Männern überlegen. Viele Frauen nehmen ihre Denk-Fühl-Kompetenz deutlich bei sich wahr, vermissen aber ein gleichstarkes männliches Gegenüber.

Die Männer sind durch ihren einseitigen Gehirngebrauch sehr labil.

Ihr Selbstwertgefühl kann sich nicht stabilisieren, weil sie sich ständig "halb" und daher unvollständig erleben. Zu der Angst kommt infolgedessen auch ein großes Ohnmachtsgefühl und daraus entstehen Wut und Aggression. Das erklärt die Männer-Gewalt dieser Gesellschaft.

Beeinträchtigt wird das Ganze noch durch die Sehnsucht nach Gefühl, bzw. der Fähigkeit zu fühlen. Hätten Männer ihr Gefühl trainiert, wären sie emotional von Frauen sehr viel unabhängiger. So wie es jetzt ist, haben die Männer keine Wahl!

Sie BRAUCHEN eine Frau, mit deren Hilfe sie das Fühlen wenigstens aus zweiter Hand erleben können. Wieder entsteht Ohnmacht, Wut, Aggression - und in der Folge mehr Frauenhäuser…

Die Männer haben Sehnsucht nach eigenen Gefühlen, gleichzeitig fürchten sie aber um ihre Männlichkeit in extrem panischer Weise.

Ihre eigenen Definitionen, was "männlich" und was "weiblich" ist, haben sie selbst ins Hintertreffen gebracht!

Es gibt eine spirituelle Regel: Wenn du einer anderen Person etwas wegnimmst/wegnehmen willst, nimmst du dir selbst etwas weg.

Im Klartext: Energie kann sich in andere Energieformen wandeln, aber nicht verschwinden. Dadurch MUSS eine Veränderung eine ausgleichende Veränderung nach sich ziehen.
Drückst du eine Delle in einen Gummiball, dann sieht es so aus, als wäre weniger Luft im Ball, aber die Energien gleichen sich aus, indem die Dichte, der Druck im Ball, zunimmt. Springt die Delle wieder heraus, ist der alte energetische Zustand wiederhergestellt.

Auf den Mann bezogen heißt das:
Produziert ein Mann Aggressionen gegen andere, wird er selbst einen ähnlich großen Mangel an Zuneigung erfahren, damit das energetische Gesamtverhältnis im Gleichgewicht bleibt.

In unserem Erleben sind diese Mechanismen meistens viel komplexer und auf Anhieb undurchschaubar. Aber ab und zu auch offensichtlich.
Daher sagt der Volksmund:

Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort, große etwas später.

Der Mann in dieser patriarchalen Gesellschaft hat dieses Sprichwort vergessen, weil er schon so lange mit größter Selbstverständlichkeit "Sünden begeht", dass er sie als solche nicht mehr erkennt.



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