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B.B.'s Backup - Abbasowas! Gleichberechtigung (by H.G. Lanzendorfer, Billy)
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| | Subject: | Abbasowas! Gleichberechtigung (by H.G. Lanzendorfer, Billy) | | Time: | 03:11 pm |
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 | ABBASOWAS! B.B.'s SAMMELSURIUM
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NATUR ODER KULTUR... GESCHLECHTERROLLEN... GLEICHBERECHTIGUNG?! |
Gleichberechtigung (Konzept: von Hans Georg Lanzendorfer, Schweiz; Ausarbeitung: Billy, Schweiz)
... die Frau aber ist Abglanz des Mannes (1. Kor. 11, 7) ... denn, der Mann wurde nicht um der Frau willen erschaffen, sondern die Frau um des Mannes willen (1. Kor. 11, 9) oder die missachtete und unterdrückte Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung von Mann und Frau
Die Gleichberechtigung und die Gleichwertigkeit von Mann und Frau ist neuzeitlich mittlerweile in der westlichen Welt zumindest oftmals rein theoretisch in gesetzlichen Niederschriften eine staatlich anerkannte Selbstverständlichkeit geworden. Leider findet diese gesetzlich gewährleistete Gleichberechtigung jedoch noch lange nicht die vollumfängliche Anwendung, wie dies die Frauen z.B. in noch immer schlechter bezahlten Löhnen als die Männer für die gleiche Arbeit usw. zu spüren bekommen. Der Kampf um diese gesetzlich fundierte Gleichberechtigung in zivilisierten Ländern und Staaten, die dennoch oftmals leider erst auf dem Papier besteht, hat jedoch eine lange frauenunterdrückende und frauendiskriminierende, soziologisch-kulturelle Tradition hinter sich. Es ist dies eine Unterdrückung, eine Erniedrigung, eine Degradierung und eine Diskriminierung der Frauen, was oftmals noch heute von den die Unterdrückung bejahenden und ausführenden Elementen vehement geleugnet und als nichtexistent bestritten wird. Dies in der Regel aus dem einfachen Grunde heraus, weil das diesartige diskriminierende Denken, Tun und Handeln zumeist in alten und glaubensbedingten, religiösen Vorstellungen der Gesellschaft beruht; befangen in kultreligiösen Denkformen, die von den betreffenden blindgläubigen Menschen einfach nicht mit der nötigen Kritik betrachtet, durchleuchtet und hinterfragt werden. Das zur Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung nötige und diesen Sachverhalt akzeptierende neuzeitliche Denken, die Achtung sowie die den Frauen gebührende Ehrerweisung und die reale Ausführung und das Handeln gemäss den neuerlichen staatlichen und natürlichen Gesetzen der Gleichwertigkeit der Geschlechter, die natürlich den alten unmenschlichen und unnatürlichen kultreligiösen Gesetzesformen der Neuzeit immer mehr entgegentreten, muss jedoch primär in den Köpfen der Menschen selbst stattfinden, erkannt und gelebt werden. Vielfach leben auf der Erde aber noch viele Menschen, Frauen wie Männer und selbst ganze Völkermassen, die oftmals noch gefangen sind in irrealen religiösen oder anderen widernatürlichen und schöpfungswidrigen Verhaltensregeln, Direktiven, Moralvorschriften, Idealvorstellungen, Ideen, Theologien, Irrlehren, Sektenlehren, politischen oder religiösen Dogmen oder Doktrinen aller Art usw. usf., die eine Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit der Frauen in der Gesellschaft im erdgesetzlich-natürlichen und schöpfungsgesetzmässigen Sinn im Grunde genommen durch ihre Denkformen verhindern. Erstaunlicherweise sind dies auch heute noch grosse Massen religiöser kultgläubiger Frauen, jüngere und ältere, die sich in ihrer Rolle als ‹Untertanin› des Mannes gefallen und diesen Zustand in ihrer Verblendung als ‹Wille Gottes› einfach kritiklos akzeptieren. Die natürlich gegebene Gleichwertigkeit oder die erdgesetzliche Gleichberechtigung der Geschlechter sowie die Gleichheit und die Emanzipation im Sinne der Ebenbürtigkeit von Mann und Frau, also auch die Gleichstellung, die Chancengleichheit, der Gleichheitsanspruch, das Gleichwertigkeitsstreben, das Gleichsein, die Gleichrangigkeit und die gegenseitige Achtung und Ehrerweisung als Mann und Frau, sollten als logische Urprinzipien der Schöpfung und der Natur eigentlich auch im Urwerk des westlich-christlich geprägten Kulturkreises verankert sein, und damit auch in der Bibel und im Neuen Testament. Dies ist jedoch in keiner Art und Weise der Fall, was ganz klar und deutlich beweist, dass dieses angeblich ‹heilige› Machwerk von ‹Gottes Gnaden› nicht den natürlichen und schöpferischen Gesetzen entspricht, sondern ganz einfach irgendwelchen menschlichen Hirnen entsprungen ist. Niedergeschriebene Ideen, Vorstellungen und Wünsche Irregeleiteter, die durch wirre Illusionen und mitunter auch sexuelle Wahnvorstellungen seit jeher versuchten, sich die Mitmenschen, Männer, Kinder und Frauen, zu ihren Untertanen zu machen. Ganz besonders gut ist dies ersichtlich im Falle der Unterdrückung der Frauen; denn es ist kein einziger klarer Hinweis auf die Gleichwertigkeit und die Gleichberechtigung oder die Gleichstellung von Mann und Frau in dieser Schrift vorhanden, die eine grosse und weiträumige irdische Kultur prägte. Daher kann dieses christlich-religiöse Überlieferungsgut, genannt ‹Heilige Schrift›, als eine der grössten und schlimmsten Ursachen der Frauendiskriminierung seit jeher betrachtet werden. Nicht minder existieren natürlich noch viele andere frauendiskriminierende Religionsschriften, wie z.B. der Qur-Ân, von denen hier aber nicht die Rede sein soll. Wir leben in einer westlichen und christlich geprägten Kultur, die der Mensch als sehr hoch zivilisiert betrachtet und von der er verblendet glaubt, dass in dieser einige der besten, humanistischsten und die gerechtesten Gesetze erarbeitet worden seien, die allen Menschen, unabhängig ihres Geschlechtes oder ihrer Rassenzugehörigkeit, eine absolute Gleichheit und Gleichbehandlung in allen Belangen sichere. Bestimmt ist das in der heutigen Zeit in verschiedenen Belangen so, doch im massgebenden und für das Zusammenleben der Menschen in einer sozialen Gemeinschaft sowie für die für die Gesellschaft sehr wichtigen Grundsätze, Ordnungsregeln, Normen und Gesetze trifft das nicht zu. Ganz besonders im Bereiche der Gleichberechtigung von Mann und Frau prallen sehr widersprüchliche Gesetzgebungen zwischen Staat und religiöser Glaubenskultur aufeinander. Es sind dies sehr markante Gegensätzlichkeiten, die sich nicht einfach mit lapidaren Ausflüchten und Ausreden aus dem Weg räumen lassen. So stehen z.B. die rein weltlichen Gesetzgebungen, wie Staats- und Bundesverfassungen oder Zivilgesetzbücher, im krassen Widerspruch zu den oftmals seit Jahrtausenden überlieferten religiösen Gesetzen und Geboten einer bestimmten Zivilisation. Die notwendige und bereits in vielen Belangen existierende Trennung von Kirche und Staat kommt hier oftmals vor allem in der Gleichberechtigung der Geschlechter und damit in der Gleichberechtigung von Mann und Frau sehr gut zum Ausdruck. In Diskussionen, Gesprächen und Konfrontationen zu diesem Thema mit Personen aus religiösen und sogenannten weltlichen Kreisen, in denen Vertreter weltlicher Gesetzgebungen wie Bundes- oder Staatsverfassungen, Strafgesetzbücher oder Zivilgesetzbücher auf die Vertreter religiöser Verhaltensnormen wie göttliche Gebote, Dogmen und Gesetze stossen (z.B. aus der Bibel oder dem NT), wird oftmals von den Christgläubigen versucht, durch Verdrehungen, Umgestaltungen, Falsch-Interpretationen, Neuanpassungen, Auslegungen und Abänderungen usw. der religiösen Lehren die beiden absolut gegensätzlichen und gesetzgebenden Schriften innerhalb der Gesellschaft auf einen Nenner zu bringen. Dieser Widerspruch und Vereinbarungsversuch ist am Beispiel verschiedener Artikel des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (siehe z.B. «Die Wirkung der Ehe im allgemeinen ZGB Art. 159 bis 180 ff.») in Gegenüberstellung mit der sogenannten ‹Heiligen Schrift› des Christentums zu erkennen und mit absoluter Sicherheit überhaupt nicht miteinander vereinbar, denn die sogenannte ‹heilige› Gesetzgebung des Christentums ist eine Legislative, die sich seit ihrem Bestehen ganz offensichtlich immer und immer wieder und zum Teil in absolut ausgearteten Formen gegen die Gleichberechtigung der Frau und gegen die Anerkennung der Frau stellt, wodurch der Frau verwehrt wird, ein dem Manne gleichwertiger Mensch zu sein. Eine Tatsache, die noch heute Gültigkeit hat, wie die durchaus bekannten Formen der frauendiskriminierenden Machenschaften auf weltweiter Ebene dies beweisen. Für vernunftbegabte, denkende und forschende Menschen wird in der heutigen Zeit vermehrt die wichtige Frage laut, worin denn im Grunde genommen die Ursachen dessen verborgen liegen, die im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende zur absoluten Ungleichheit und Ungleichwertigkeit der beiden Geschlechter, also von Mann und Frau führten. Dies ist aber für offene und denkende Menschen der Neuzeit längst kein Geheimnis mehr, denn dieses wurde schon lange gelüftet: Tatsächlich wurde in der christlichen Religion und im christlichen Denken immer schon, und zwar seit Urbeginn an, die Frau als Verführerin des Mannes dargestellt. Sie galt und gilt noch heute als die befleckte Verführerin, die den Mann mit ihren verführerischen Reizen, ihrer Sinnlichkeit und ihrer Wollüstigkeit in Versuchung führt, wodurch sie ihn angeblich von seinem rechten Wege abzubringen droht. Seit jeher lehrten uns die Religionslehrer, die Priester und die Gläubigen, dass es Eva gewesen sei, die Adam mit ihren schmeichelnden Überredungskünsten zum Biss in den Apfel sowie zur Schuld und somit zum Sündenfall und zum Ausschluss aus dem Paradiese verführt habe. Demgemäss trägt allein Eva die Schuld dafür, dass die Menschheit heute an einem Punkt steht, an dem sie mit ungezählten Übeln und Ausartungen zu kämpfen hat. Wäre die Geschichte, gemäss christlicher Spekulation, nach Adam verlaufen, der vermutlich in seiner männlichen Überlegenheit und Bedachtheit sowie in seiner hervorragenden Keuschheit und in seinem unzweifelhaft edlen Glauben an den angeblich Allmächtigen, den lieben Gott, niemals zum Apfel gegriffen hätte, dann würden auf unserer Erdenwelt noch heute elysische Zustände herrschen – logisch. Das Paradies wäre ohne weibliche Verführungskunst noch heute des Menschen Heimat. Wie kann und könnte es also die Bibel und das Neue Testament im Nachhinein zulassen, ein weibliches Wesen als dem Manne ebenbürtig, gleichwertig oder gleichberechtigt zu betrachten! Ein weibliches Wesen, das mit solch schweren männerverführenden Lastern behaftet, der Sünde voll, unrein und befleckt ist.
Seit jeher war gemäss christlichem Denken die Frau nur dazu erschaffen, um dem Manne untertänig und zu Willen zu sein und um ihm, dem Herrn, knechtisch dienlich zu sein, still und leise, kritiklos und ehrfürchtig, um demütig zu ihm aufblickend seinen Willen auszuführen. Sicher, es existieren einige wenige und das weibliche Geschlecht in minimalster Form rehabilitierende Hinweise, im neuen Testament, die den Mann auffordern, das weibliche Wesen zu lieben. Die unumstrittene Quintessenz aller Verse und Hinweise praktisch aller ‹Heiligen Schriften› jedoch, schreiben und ordnen der Frau eine Rolle der Hörigkeit, der Minderwertigkeit, der Untertänigkeit und der Unselbständigkeit zu. Die Frau wird zu einem Menschenwesen degradiert, das ohne den Mann keinerlei eigene Entscheidungen zu treffen vermag, denn schliesslich ist die Frau ja nur ein unselbständiger Abglanz des Mannes (siehe NT 1. Kor. 11, 7). Zu diesem Thema sind wahrscheinlich schon eine Vielzahl Bücher geschrieben worden und ebenso viele Gegenüberstellungen und Rechtfertigungen aus christlichen und vielen anderen Kreisen hervorgegangen, die mit ihren fadenscheinigen und unlogischen Argumenten und Entgegnungen die frauenunterdrückenden Gesetze und Gebote zu rechtfertigen und reinzuwaschen versuchten. Wäre diese Frauendiskriminierung und Frauenunterdrückung jedoch nicht in den sogenannten ‹heiligen, allgütigen und barmherzigen Schriften› in so unklaren und unlogischen Formen niedergeschrieben und verewigt, welche unzählige Kontroversen auszulösen vermögen, sondern in einer klaren Sprache und mit dem deutlichen Hinweis auf die absolute und schöpfungsgesetzmässige Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung der Geschlechter, dann wären weitere frauendiffamierende Bücher nie geschrieben und auch die Diskussionen dazu nie geführt worden. Nun werden aus den Kreisen aller Religionen mit Sicherheit wieder Argumente wach, die darauf hinzuweisen versuchen, dass damals, als die ‹Heiligen Schriften› verfasst wurden, barbarische Zeiten herrschten und die ‹Schriften und Worte Gottes› in einer derartigen Sprache verfasst werden mussten, weil die Menschen angeblich keine andere Sprache verstanden usw. Die urewige Wirksamkeit der Naturgesetze, die in uneingeschränkter Art und Weise von der Anwendung und Ausführung der Gleichwertigkeit und der Gleichberechtigung von Frau und Manne sprechen, haben seit Jahrmilliarden ihre volle Gültigkeit und sind zumindest in diesem Universum um viele Jahrmilliarden älter, als die vielen Kult-Religionen. Die Religionen jedoch haben die Naturgesetze bezüglich der Gleichwertigkeit der Geschlechter neu erfunden und auf menschliches Wunschdenken hin abgeändert. Diese Religionen existieren mit ihren Gesetzen und Geboten erst seit wenigen tausend Jahren, doch sie haben unzweifelhaft viel Schaden angerichtet, und zwar nicht nur hinsichtlich der Abwertung und Ausbeutung der Frau. Selbst Hunderte und Tausende von Rechtfertigungen vermögen diese Tatsache nicht zu entschuldigen. Beschwichtigungen der durch Nichtdenken und Nichthandeln und dadurch die Frauendiskriminierung akzeptierenden oder aus Unwissen einfach billigenden Religionsanhänger vermögen die denkenden und vernunftbegabten Menschen der Neuzeit nicht mehr davon abzubringen, dass die wirklichen Hintergründe und Ursachen der Frauendiskriminierung in den Religionen und in deren Grundprinzipien als verursachende Faktoren zu suchen sind. Um diese schwerwiegenden Behauptungen zu untermauern, lässt sich nicht darauf verzichten, z.B. einige der beweis- und aussagekräftigsten Aussagen der Bibel und neutestamentarische Verse herbeizuziehen und auf ihren frauendiskriminierenden Inhalt hin genauer zu durchleuchten. Es kann den religiös geprägten Antagonisten, die sich gegen die natürlichen und staatsgesetzlichen Gesetzgebungen stellen, nicht verübelt werden, dass auch sie als gläubig verwirrte Menschen mit gewissen Bibelstellen auffahren, die auf eine religiös interpretierte und ausgelegte Gleichberechtigung hinweisen, wie diese in der Neuzeit die weltlichen Gesetzgebungen zur Gleichberechtigung der Frau immer mehr fordern. Genauer betrachtet lauten solche ‹heiligen› Textstellen im Neuen Testament z.B. dann etwa so: Neues Testament Eph. 5, Vers 28: So haben die Männer die Pflicht, ihre Frauen zu lieben als ihre eigenen Leiber. Wer seine Frau liebt, der liebt sich selbst. Aus solchen Versen lässt sich durchaus ein kleiner Hinweis erkennen, der darauf hinzudeuten scheint, dass die Frauen doch mehr Werte in sich tragen und einer Gleichbehandlung in Liebe durch den Mann würdig sind. Es darf diesbezüglich aber nicht ausser acht gelassen werden, dass in den weiteren Versen dieses neutestamentarischen Epheserbriefes, der angeblich durch Paulus verfasst und niedergeschrieben wurde, steht, dass die Frauen des Mannes Untertan seien: eine ganz klar und deutlich sich bis heute auswirkende Unterdrückung: Eine Untertänigkeitsforderung, Unselbständigkeitsforderung und Selbstverantwortungsabsprechung, wodurch eine Minderwertigkeit der Frau gegenüber dem Mann entsteht. So steht in den Versen 22 und 23 folgendes geschrieben: NT Eph. 5, Vers 22 Ihr Frauen, seid untertan euren Männern wie dem Herrn. Eph. 5, Vers 23. Denn der Mann ist das Haupt der Frau. In der christlichen Geschichte beginnen die Hinweise auf die Unterdrückung, Minderwertigkeitssprechung und angebliche Zweitrangigkeit der Frauen aber schon viel früher, so nämlich bereits zur biblischen Zeit vor angeblich ca. 3500 Jahren, denn schliesslich wurde die Frau aus der edlen Rippe des Adam herauskreiert und nicht etwa umgekehrt. So ist diese Geschichte für jedermann nachzulesen in der Bibel (fälschlich AT, Altes Testament genannt), im 1. Buche Moses 2, 22. 1. Moses 2, 22 Und Gott der Herr baute ein Weib aus der Rippe, die er vom Menschen (Adam) genommen hatte, und führte sie dem Menschen zu. Von diesem Zeitpunkt an zieht sich der unbeschreibliche und jahrtausendelange Leidensweg der Frauen kreuz und quer durch die beiden ‹heiligen› Schriften und der davon geprägten Geschichte des Christentums. So ist in diesem ‹Heiligen Buch› (Bibel und NT), dem Schriftwerk der angeblichen göttlichen Barmherzigkeit, der Güte, der Liebe, der Vergebung und der Nächstenliebe, an über neunhundert Satzstellen in Geschichten, Briefen, Gesetzen oder in Hinweisen auf Verhaltensrichtlinien in erniedrigender Form die Rede von Weibern und Frauen. Frauen, die entweder verheiratet, bevormundet, geschieden, gesteinigt, verbannt, verstossen, als Sklavinnen verkauft oder gekauft werden. Es ist die Rede von ungefragten Frauen, die ihren und für sie ausgesuchten Männern Kinder gebären; von Frauen, die als Witwen keinen Pfifferling mehr wert sind und als Schandfleck der Versuchung oder als Huren die Männerwelt in das Unglück stürzen usw. Der allmächtige, nächstenliebende und Gleichheit verkündende Gott hat Moses in seinen ‹göttlichen Botschaften› einen eigenen Menschenwert-Massstab für die Menschen der Erde geben; ein Massstab, mit dem er seine eigenen, menschlichen Kreationen nach seinem eigens festgelegten Wert misst. Ganz klar bekundet er als angeblicher Vater der Menschen auch hier seine bevorzugte Kreationsform und seine Vorliebe für eine ganz bestimmte menschliche Schöpfungsform, den Mann (siehe Bibel). 3. Moses 27, 3 ff. ... so sollst du den Mann zwischen dem zwanzigsten und sechzigsten Jahre auf fünfzig Lot Silber schätzen nach heiligem Gewicht. Ist es aber ein Weib, so soll deine Schätzung dreissig Lot Silber betragen. Ist es eine Person zwischen dem fünften und dem zwanzigsten Jahre, so sollst du sie auf zwanzig Lot Silber schätzen, wenn sie männlich ist; wenn weiblich, auf zehn Lot Silber. Ist es ein Kind zwischen einem Monat und fünf Jahren, so sollst du es auf fünf Lot Silber schätzen, wenn es ein Knabe ist; wenn ein Mädchen, auf drei Lot Silber. Vor Gott sind alle Menschen gleich, müsste man doch meinen, oder vielleicht doch nicht ganz...?
An sieben Stellen der Elberfeld-Übersetzung der Bibel ist zudem die Rede von einem Scheidebrief, der bei einer Scheidung der Eheleute vom Manne an die abgewiesenen und verstossenen Frauen für ihren weiteren Lebensweg mitgegeben werden soll. An allen diesen sieben Textstellen sind es jedoch immer die Männer, die ihren überdrüssig gewordenen Frauen einen Scheidebrief ausstellen und damit die Frauen ganz legal in die Wüste schicken. Nicht ein einziges Mal und in keinem konkret auf den Mann bezogenen Fall wird der Brief von einer Frau an einen Mann ausgehändigt. Der Mann hatte immer schon über die Frau zu bestimmen, und zwar in jeder Lebenslage, so jedenfalls will die christliche Lehre durch ihre Scheinweisheit, Vorgaukelungen und Scheinliebe dem Menschen weismachen. So hat der Mann z.B. auch das absolute Bestimmungsrecht über das heranwachsende Kind im Leibe der Frau während ihrer Schwangerschaft (siehe Bibel). 2. Moses 21, 22 Wenn Männer miteinander raufen und sie verletzen dabei ein schwangeres Weib, so dass eine Fehlgeburt eintritt, aber kein weiterer Schaden entsteht, so soll es mit Geld gebüsst werden; was der Ehemann dem Täter auferlegt, das soll dieser geben für die Fehlgeburt. Die physischen und psychischen Schmerzen, die dabei die Frau zu erleiden hat, werden kaum resp. überhaupt nicht beachtet, denn die leidende Psyche und Physe der Frau werden dabei nicht als nennenswerter oder erwähnenswerter Schaden betrachtet; zudem hat die Frau auch nicht selbst den Preis für ihr verlorenes Kind festzusetzen oder darüber zu entscheiden, weil sie als minderwertig betrachtet wahrscheinlich ja gar nicht fähig zu sein scheint, einen Betrag selber festzulegen. Die Offenbarung des Johannes, niedergeschrieben im Neuen Testament, gibt dann schon ganz klar und ausführlich über jenen Belang eingehend Auskunft, der eine Frau grundsätzlich als befleckt oder als unrein beschimpft. Denn wie könnte sonst in dieser Offenbarung ein derartig frauenfeindlicher, frauenbeschmutzender und frauendiskriminierender Vers, angeblich von einem Apostel Johannes verfasst und niedergeschrieben, zu finden sein, der da lautet: NT Offenbarung 14, 4 Diese sind es, die sich mit Frauen nicht befleckt haben, denn sie sind jungfräulich rein. Ganz offensichtlich scheint es hier in der Vorgeschichte dieses Verses auserwählte und erstlich jungfräulich reine Menschen gegeben zu haben, die dann in ihrem späteren Umgang mit den Frauen unrein oder eben befleckt wurden. Wäre dem nicht so, dann würden ja auch die in diesem Vers erwähnten jungfräulich und rein Gebliebenen nicht existieren. Fazit: Der Umgang mit Frauen befleckt und macht die reinen Männer unrein. Auf dieser frauenverachtenden Linie fährt auch der angebliche Vorgänger und Begründer des heutigen Papsttums, nämlich Petrus persönlich, in seiner frauenfeindlichen Gesinnung fort und schlägt damit richtungsweisend eine naturwidrige Wende ein, die noch heute in päpstlichen Kreisen und durch den heutigen Gottesstellvertreter auf Erden proklamiert wird. NT 1. Petrusbrief 3, 1 Gleicherweise, ihr Frauen, seid untertan euren Männern... Im Brief an Timotheus wird dann im Kreise der Männer mit einer ganz deutlichen Sprache und Gesinnung die Bestimmung der Frauen geregelt. So spricht dann also angeblich Paulus selbst an Timotheus mit folgenden frauenverächtlichen und frauenmeinungsmissachtenden Worten: </b>NT 1. Timotheus 2, 11 ff. Eine Frau lerne still in aller Unterordnung. Zu lehren aber gestatte ich einer Frau nicht, auch nicht, sich über den Mann zu erheben, sondern ich gebiete ihr, sich still zu verhalten. Denn Adam wurde zuerst geschaffen, darnach Eva.</b> In einem weiteren Brief an die Kolosser im Neuen Testament kommt Paulus nochmals auf seine feindliche Gesinnung und Untertänigkeitsforderung bezüglich der Frauen zurück. Eine Ansicht, die er in einem Brief auch an die Kolosser bekanntzugeben wünschte, mit den Worten: NT 1. Kol 3, 18 Ihr Frauen, seid euren Männern untertan, wie sich’s im Herrn gebührt! Zum Abschluss dieser Aufzeigung des christlich geprägten Denkens und der Gesinnung bezüglich Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit der Geschlechter, soll noch kurz der Epheserbrief zur Sprache kommen, worin es dann lautet: NT Eph. 5, 33 Doch auch unter euch soll jeder einzelne seine Frau so lieben, wie sich selbst, die Frau aber soll vor dem Manne Ehrfurcht haben. Mit keinem einzigen Wort finden es die neutestamentarischen Schreiberlinge irgendwo erwähnens- oder schreibenswert, wie es denn mit der Ehrfurcht des Mannes gegenüber der Frau steht. Diese Ehrfurcht der Frau gegenüber scheint nicht unbedingt nötig zu sein, denn schliesslich hat der Mann erstlich einmal sich selbst zu lieben und gemäss und nach dieser, seiner Eigenliebe, ist dann auch die Frau zu lieben. Wahrscheinlich wird der Mann von diesen Schreiberlingen als zu edel betrachtet, als dass dieser erst auf diesen Belang der Ehrerweisung gegenüber seiner Frau hingewiesen werden musste, denn schliesslich ist der Mann ja der Herr und damit der Frau übergeordnet; dies sollte er ja automatisch wissen. Eine Frau jedoch kann scheinbar diese Ehrfurcht aus eigener Denkarbeit und Kraft natürlich nicht kennen, denn sie soll sich ja durch den Mann belehren und kritiklos führen lassen; wie kann sie daher auch in diesen Belangen schon wissender sein als der Mann selbst. Wie kann zudem eine minderwertige Kreatur, wie die Frau dies gemäss all den Diffamierungen darstellt, noch unaufgefordert und nicht darauf hingewiesen Ehrfurcht empfinden, da sie doch schon seit ihrer erstmaligen Kreation aus der Rippe Adams von Sünde besessen und den verhängnisvollen Apfel dem Manne gereicht hat, wodurch dieser erstlich Schaden nahm, nachdem er ohne Weib vorher in Unschuld gelebt hatte. An dieser Stelle jedoch noch weitere der vielen verschiedenen Zitate aus den Versen und Textstellen der Bibel oder des Neuen Testamentes herbeizuziehen und diese auf ihren extrem frauendiskriminierenden und frauenunterdrückenden Inhalt hin zu untersuchen, würde zu weit führen und ein weiteres Buch zu diesem Thema füllen. Daher belasse ich es hiermit beim Stein des Anstosses für alle denkenden und suchenden Menschen, als ein unübersehbarer Hinweis darauf, dass eine der grössten Ursachen der Diskriminierung des weiblichen Geschlechtes auf unserer Erde seit Jahrtausenden in den scheinheiligen religiösen Überlieferungen und Lehren liegen. Ganz offensichtlich ist weltweit, nebst dem westlichen, christlich geprägten Kulturkreis, im weiteren auch zu erkennen, dass die Frauen in den verschiedensten Kulturen ganz unterschiedliche Rollen spielten und auch ganz unterschiedlich ‹bewertet› oder ‹gleichberechtigt› wurden und werden. So existieren Kulturen, in denen das Matriarchat herrscht und die Frauen als Besitzerinnen aller Ländereien, Häuser und Güter einer Familie oder einer Gemeinschaft, einer Sippe oder ganzer Völkerschaften die absolute Führungsrolle übernommen haben. Dem gegenüber steht als Patriarchat die männliche Herrschaft, wie diese nicht nur in westlichen Kulturen seit Jahrtausenden bestimmend ist. Diese Gegensätzlichkeit im Umgang mit den Geschlechtern und ihren Rollen zeigt im Grunde genommen sehr gut die Kausalität zwischen dem Denken und dem daraus entsprungenen Kulturgut mit den verschiedenen Kulturtechniken auf, die natürlich wiederum durch das Denken der in dieser Kultur lebenden Menschen gebildet, gelebt und angewendet werden.. Alle diese verschiedenen Kulturen haben sich weltweit ihre eigenen Bräuche, Gesetze, Richtlinien etc. durch ihr eigenes Denken erdacht, gebildet und kreiert. Jede einzelne dieser Kulturen geht fälschlicherweise davon aus, den richtigen Weg zu begehen, denn die Tradition oder die uralten Überlieferungen zeugen doch angeblich davon, dass es immer schon so war und daher also gut sein muss. Es sind vielfach aber die uralten Traditionen, durch welche die Frauen in den verschiedensten Kulturkreisen oftmals missachtet, unterdrückt oder an Füssen oder Geschlechtsteilen usw. verstümmelt wurden, und zwar nur aus Gründen der Tradition oder aus religiösen Vorstellungen. Doch selbst die uralten Traditionen aller Zivilisationen, Sippen und Völker usw., rechtfertigen es nicht, die Frauen zu unterdrücken, als einfältig und männerabhängig oder gar als wertlos und ohne jegliche Würde und als minderwertiger als ein dem Menschen gegenüber geringeres Tier zu betrachten und zu bewerten, wie dies in religiös-fanatischen Staaten leider heute noch sehr oft der Fall und zu beobachten ist. Zur Jetztzeit ist nun endlich die Zeit gekommen, um derartig menschenunwürdigen Traditionen, die in grösstem Masse nur von grössenwahnsinnigen Männern geleitet werden, ein Ende zu setzen.
Wir Menschen sind alle ein wichtiger und bewusst am Geschick dieser Welt mitbestimmender Teil der Erde. Unsere kleine Welt, unser Planet ist jedoch wiederum nur ein winzig kleiner Teil des gewaltigen Universums. Sie ist Teil einer gewaltigen Schöpfung mit all ihren unzähligen Gesetzen, Normen, Verhaltens- und Richtlinien. Natürliche Gesetze und natürliche Richtlinien, die durch die Schöpfung für den Menschen in der Natur von dieser Schöpfung selbst sichtbar vorgelebt werden. Diese Naturgesetze offenbaren einem jeden unvoreingenommenen Menschen auch die natürlichen Zusammenhänge zwischen Mann und Frau. Innerhalb dieser Naturgesetze und Prinzipien und damit innerhalb der Schöpfung wird kein einziges Wesen, und sei es noch so gering, von einem anderen, von einem stärkeren, grösseren in demutsfordernder Art und Weise unterdrückt oder als minderwertiger oder unwichtiger angesehen. Genau das fordert aber schöpfungsweit weder das weibliche Prinzip vom männlichen noch das männliche Prinzip vom weiblichen. Jedes Lebewesen und jede noch so kleine Lebensform, und sei sie auch noch so mikroskopisch klein, hat ihre ganz bestimmte und bewusst von der Schöpfung erdachte Aufgabe im Kreislauf der Entwicklung und der Evolution zu erfüllen. Keines ist mehr oder weniger wert als das andere. So können ganz bestimmte Aufgaben nur von den dafür vorgesehenen und ausersehenen Lebensformen übernommen werden; Aufgaben und Bestimmungsformen, die somit nicht einfach durch irgendwelche anderen Wesen ersetzt werden können. Dieses Gesetz hat seine Gültigkeit im Kleinen wie auch im Grossen. So gesehen hat dies natürlich auch seine Bestimmung im Bezuge auf den Menschen, so also auch auf die Rollen von Mann und Frau. Welches Prinzip ist nun aber in der Natur wichtiger, und welches trägt eine wertvollere Aufgabe in sich? Dies ist eine Frage, die sich der Mensch nicht in Form der Fragestellung zu beantworten vermag, indem er einem der beiden Pole, dem Negativ oder Positiv, eine wichtigere oder mindere Rolle als dem anderen zuschreibt. Der Wert ist also immer derselbe, egal, ob das Prinzip die Frau, das Weibliche, als das Gebärende neuen Lebens, oder ob es der Mann ist, der den Samen dazu spendet, um eine weibliche Eizelle zu befruchten, aus der dann neues Leben hervorgehen kann. Diese Frage kann im Grunde genommen durch die Beobachtung der Natur sehr einfach beantwortet werden. Da die Natur ganz gezielt durch ihr eigenes Bewusstsein alles Leben erdacht und erzeugt hat, und zwar jede ihrer mannigfaltigen Kreaturen und Kreationen beiderlei Geschlechter, und so also je ein männliches und ein weibliches Prinzip, so bilden die Lebensformen beider Geschlechter eine schöpfungsgegebene Symbiose, um ihrer Aufgabe der Schöpfungsevolution und der Fortpflanzung im Rahmen der Schöpfungsgesetze und durch die Schöpfung und somit dieser selbst gerecht zu werden. Keiner der beiden Pole, weder allein nur das Weibliche noch allein nur das Männliche, kann ohne das andere Prinzip resp. Geschlecht überleben. Selbst wenn ein Überleben des Einzelnen für eine bestimmte Zeit oder einen bestimmten Lebensabschnitt gesichert wäre, so könnte die Fortpflanzung, die Entwicklung und die Evolution gesamthaft gesehen nicht mehr funktionieren ohne den gegenteiligen Pol des Andersgeschlechtlichen. Wird die Natur und ihre Funktionsweise als Vergleich für den Menschen als Beispiel für die Gleichwertigkeit von Mann und Frau herbeigezogen, dann bedeutet dies, dass vom Menschen eine unbeschreibliche Anmassung und eine Missachtung gegenüber den Naturgesetzen erfolgt, durch die eine Lebensform diskriminiert und der Mann über die Frau oder die Frau über den Mann gestellt wird, um der einen oder anderen Form durch eine unlogische und schöpfungswidrige Denkweise eine mindere oder höhere Wertigkeit zuzuordnen oder anzudichten. Menschen, welche solches tun, kennen weder die Natur noch den Menschen, noch den Respekt oder die Ehrfurcht vor dem Leben und der Evolution. Es ist ein absolut natürlich gegebenes Gesetz, dass das Weibliche und das Männliche, also Frau und Mann, in ihrem Werte völlig gleichheitlich sind. Das heisst also, dass in der Gleichheit und Gleichberechtigung keinerlei Unterschiede zutage treten dürfen, welche die eine Form besser, höher, edler, wichtiger, sinnvoller oder wertvoller machen würden als die andere. Aus diesen natürlichen Gründen heraus betrachtet, ist es eine absolute menschliche Vermessenheit, wenn die eine Lebensform, die weibliche oder die männliche, unter die andere erniedrigt oder die andere in naturwidriger Form emporgehoben wird. Mann und Frau sind in den natürlichen Begebenheiten und Belangen als Teil eines universellen Planes und Ganzen im Sinne der natürlichen Entwicklung und Evolution gemeinsam in die gleiche Zielerlangung eingeordnet. Mann oder Frau haben darinnen vollumfänglich gleiche Rechte und Pflichten zu erfüllen, auch als Wurzel neuen Lebens, mit dem einen Unterschied, dass sie dieses Ziel entweder als Mann, so also als zeugendes Prinzip, oder aber als Frau, in ehrwürdiger Form auch Weib genannt, als das empfangende und gebärende Prinzip erfüllen. Damit ist eine Gleichheit in allen Dingen und in allen Belangen des menschlichen Lebens und allen Daseins auf dieser Welt gegeben. Diese Gleichheit wird vom Menschen auch als Gleichberechtigung genannt. Ein Wortwert, der zwar eine gewisse Richtigkeit besitzt, jedoch im speziellen Wert einer genaueren Untersuchung unterzogen werden muss. Die Emanzipation in ihrer richtigen Bedeutung ist eine Gleichheit in einer bewussten gegenseitigen Anerkennung, was genauer besagt, dass die Gleichheit und Gleichberechtigung verstehend und bewusst ihre Anwendung finden muss und dass dadurch die eine Form, also entweder das Weibliche oder das Männliche, nicht tiefer oder höher steht als die andere. Dies bezieht sich im besonderen auf die Ehe, auf die Lebensgemeinschaft resp. Lebenspartnerschaft, bei der beide Geschlechter, Mann und Frau, in Gemeinschaft einer Gleichheitsform unterstehen, im Sinn des Gleichtuns und des Gleichrechts. Demzufolge hat also in jeglicher Beziehung der Mann in der Ehe der Frau die genau gleichen Rechte und Aufgaben einzuräumen, wie dies auch von Seiten der Frau gegenüber dem Mann der Fall sein muss. Dies bedeutet, dass die beiden Partner im Werte der Ehe resp. ehelichen Verbindung quantumsmässig die gleichen Pflichten zu erfüllen und die gleichen Rechte haben, nur dass sich diese in ihrer Art durch die natürlich bedingten Gegebenheiten voneinander unterscheiden. So kann der Mann nun einmal naturgegeben einem Kleinkind oder einem Säugling gegenüber die natürliche Rolle der Mutter nicht ersetzen, die z.B. in ihrer natürlichen Pflicht das Kind an ihrer Brust zu stillen vermag. Ein Beispiel, durch das zu erkennen ist, dass es natürliche Rechte der beiden Geschlechter gibt, die naturgesetzmässig nicht ‹gleichberechtigt› resp. gleichheitlich sind. Der Mann vermag das Kind nicht an seiner Brust zu stillen, und er kann diesem auch die mütterliche Nähe, Liebe und Geborgenheit nicht ersetzen, wie dies eben nur eine Mutter zu tun vermag. Der Mann hat keinen Mutterinstinkt, sondern den des Vaters, dem nun einmal durch die Natur eine gewisse Unterschiedlichkeit zur Mutter gegeben ist. Wäre dem nicht so, dann hätte sich die Schöpfung oder die Natur die Arbeit zur Kreation der Zweifaltigkeit, so eben des Positiven und Negativen, nicht zu machen brauchen. Das Prinzip des Gebärenden ist dem Menschen durch die Natur auf dem Planeten Erde nun einmal dem weiblichen Teil gegeben, so also der Frau als ihr ureigenstes Recht, so nur sie den Nachwuchs zu gebären vermag. Dies ist die Art des Menschen dieser Erde, so nur der Frau resp. dem Weib das Recht als ‹Wurzel des Lebens› zu gelten zusteht. Der Mann hingegen hat dabei als Vater und Zeuger des Kindes durchaus seinen ihm zugesprochenen Teil in der Sorge um das Kind zusammen mit der Frau zu teilen, jedoch immer in seiner natürlichen Rolle des Vaters, des Männlichen. Beide Elternteile erfüllen so in der Erziehung der Nachkommen gemeinsam eine sehr wichtige Funktion, und keine der beiden ist ganzheitlich gesehen wichtiger oder unwichtiger, wertvoller oder minderwertiger in der Pflege, Behütung und Erziehung des Kindes. Also ergibt sich dann daraus die Erkennung der Gleichheit und Gleichwertigkeit, was da bedeutet, dass erkannt werden muss, dass beide Partner, die Frau wie der Mann, in Gemeinsamkeit ihrer Pflichterfüllung obliegen, die sie wechselseitig und je nach ihrer Art zu erfüllen haben. Wenn so der eine Teil in einer Gemeinschaft seine Pflicht zu erfüllen hat, z.B. die Mutterpflicht mit all ihren anfallenden und speziellen Arbeiten, dann hat auch der andere Teil, eben der Mann, die Vaterpflicht zu erfüllen, wie z.B. das Verdienen des Lebensunterhaltes nebst allen andern Pflichten, die oft in Wechselwirkung in Erscheinung treten. Keine der anfallenden Pflichten und Arbeiten, wie sie auch immer aufgeteilt oder eingeteilt werden durch die beiden Partner, ist jedoch minderwertiger einzustufen, denn jegliche Arbeit an der Gemeinschaft trägt ihren sehr wichtigen Wert zur Erhaltung der Gemeinschaft bei. So geschieht also alles in gegenseitiger Einheit, wie dies beispielsweise auch vor sich geht bei der Zeugung von Nachkommenschaft.
Die Natur hat es so in ihre Bestimmung gelegt, dass bei einem geschlechtlichen Akt zur Nachkommenschaftszeugung der Mann als ‹Zeugendes›, als Positiv-Prinzip, seine natürliche Pflicht und sein natürliches Recht dadurch erfüllt, dass er als der ‹Gebende›, als der besamende Teil im natürlichen Prinzip der Wechselwirkung seiner Frau beischläft und die in ihr herangewachsene und herangereifte Eizelle eben durch sein an die Frau übergebenes Sperma befruchtet. Die Frau wiederum hat dabei naturgegeben nach der Nachkommenszeugung ihre Pflichterfüllung und ihr Recht dadurch wahrzunehmen, dass sie den männlichen Samen entwickelt, das befruchtete Ei in ihrem Körper austrägt und nach neun Monaten Schwangerschaft das herangewachsene Kind gebärt. Dies ist eine natürliche und schöpfungsgesetzmässige Symbiose der Lebensform Mensch, wodurch die beiden Partner in Gleichheit und Pflichterfüllung die naturgegebene Einheit leben und erfüllen. Eine Tatsache, die durch nichts zu ändern ist und auch von noch so starken und falschverstandenen Emanzipationsvorstellungen nicht verändert werden kann. Das Beispiel der Nachkommenschaftszeugung, wie diese durch die Natur erdacht wurde, zeigt deutlich auf, dass nur durch die absolute Gleichwertigkeit der beiden Geschlechter die Evolution ihren Weg gehen kann; und genau das muss sich im gesamten Alltag und dem Leben der Gesellschaft sowie im Bewusstsein der Menschen, der Männer wie Frauen, niederschlagen. Wie eingehend schon erwähnt wurde, werden durch die Religionen dieser Welt, vor allem durch das religiöse Denken bedingt, die Frauen von der Männerwelt zwar als liebenswert, grundsätzlich jedoch als zweitklassifiziert betrachtet, wodurch die weiblichen Wesen automatisch als schwächer und niedriger gelten. Dies ist schon seit Jahrtausenden so, wodurch die Frau langsam aber sicher durch die Männerwelt in jeder Beziehung benachteiligt und unterdrückt werden konnte. Ihre natürliche Gleichheit, die naturbedingte Gleichwertigkeit und ihre naturgesetzliche Gleichberechtigung wurden ihr systematisch abgesprochen und derart verdrängt, dass sie paradoxerweise begann, sich in den Religionen und im Leben selbst als niedrigste Lebensform menschlicher Gestalt zu proklamieren. Eine Tatsache, die am Heer der noch immer auf den Papst und die christlichen Lehren sowie sonstigen frauendiskriminierenden Religionen schwörenden Frauen zu erkennen ist. Noch immer sind so viele christliche und andersreligiöse Gemeinschaften anzutreffen, in denen die Frauen vor Gott und den Männern ihr Haupt in demütiger Form unter einem Kopftuch zu verhüllen haben: Frauen und Mädchen, die dies oftmals kritik- und widerstandslos, demütig und gläubig akzeptieren, weil dies schliesslich so von den ‹Heiligen Schriften› oder von den Männern gefordert wird. Die Neuzeit bringt es nun endlich evolutionsgesetzmässig mit sich, dass sich die langsam erwachenden, verstandesdenkenden, forschenden und suchenden Frauen dieser Welt allmählich verstehend gegen diese ausgeartete, erniedrigende und bösartige Versklavung durch die Religionen und durch die Männerwelt auflehnen. Leider bringt dies für die Frauen jedoch oftmals mit sich, dass sie sich in ihrem gerechtigkeitsfordernden Erwachen unverstehend und unwissend um ihre natürlichen Rechte der Gleichheit und der Gleichberechtigung bemühen. So kommt es, dass sie diese Belange falsch betrachten und sie sich falsch gegen die sie lange unterdrückende Männerwelt stellen, wodurch sie leider oft nur weitere Aggressionen und Unterdrückungen ernten. Die Frauen sind sich ebenso wie die Männer nicht mehr der natürlichen Gesetze und Gebote, der natürlichen Gleichrichtung, der Gleichheit, Gleichwertigkeit und Gleichverpflichtung bewusst. Den Frauen wurde dieses Wissen bewusst von den Männern, Führern, Herrschenden, Regierenden, den Religionsverkündern und Religionsverfechtern vorenthalten. So stehen die Frauen also zur evolutionsfordernden Jetztzeit vor Gleichheits- und Gleichberechtigungsforderungen, denen sie kein Verständnis abzuringen vermögen. Oftmals in völligem Unwissen um die natürliche Wahrheit, wandeln sie daher in euphorischen Emanzipationswünschen reinweltlicher Werte einher, nichtverstehend, dass sich die Emanzipation auf die Gleichheit im Werte des Menschen und damit also auf die Gleichwertigkeit der Geschlechter und deren Rechte und Pflichten sowie auf alle Werte und Formen der Verantwortung ausrichten muss. So versuchen sogar viele Frauen in ihrer Unwissenheit um diese Belange, selbst in die Sprache eine Emanzipation hineinzuzwängen und darin zu verwirklichen, wodurch eine absolute Unlogik und Unsinnigkeit in Sprache und Schrift entsteht. Viele abgewandelte Begriffe und Bezeichnungen der Sprache, welche normalerweise geschlechtsneutral sind, werden so im Unverstehen falschemanzipationshaft als dem Manne zugewiesen interpretiert. Wird nämlich durch die Frauen eine reine weltliche Gleichberechtigung angestrebt, die die Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit der Männer missachtet, dann bedeutet dies, dass neuartige Geschlechterkriege und vielerlei Unheil neuer Formen über die Welt hereinbrechen werden. Ungeahntes und völlig neuartiges Unheil kann daraus entstehen, weil eine solche einseitige Emanzipationsentwicklung zwangsläufig neue negative Kräfte kreieren und freisetzen muss, die erfahrungsgemäss nur im Verderben und mit Zerstörung enden können. Also ist klugerweise durch die Frauen eine naturgesetzmässige Gleichheit und Gleichberechtigung in Gleichwertigkeit mit dem Manne anzustreben, wie dies durch die Naturgesetze gegeben ist und durch diese vorgelebt wird. Wird dem aber nicht Folge geleistet oder zuwidergehandelt, dann bricht unweigerlich neuerliches Chaos über die Welt herein, wie es seit Jahrtausenden durch die Eigensucht und Eigenmacht der Männerwelt bereits üblich ist, weil auch die Männerwelt sich nicht nach der Gleichheit ausgerichtet, sondern sich absolut selbstherrlich als höchste Lebensform erkoren hat, fühlt und demgemäss handelt. Folgen also die Frauen dem schlechten Beispiel der Männerwelt, dann stossen die beiden Kräfte sehr schnell und vehement aufeinander und stürzen die Welt ins absolute und unabdingbare Verderben. Also müssen deshalb die Männer und die Frauen in ihrer gemeinsamen Evolution ihre Gleichheit, Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit finden und absolut gleichbemüht sein umeinander. Nur auf diese natürliche Art und Weise kann das Ziel der Gleichheit und Gleichberechtigung erreicht werden, und nur dadurch können sich Mann und Frau gesetzmässig in jeder Beziehung gemeinsam gleichrichten. Auch der Mann bedarf durch die Mithilfe der Frau der Emanzipation zur Gleichheit, Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit, weil er alles durch sein Denken und Handeln in seiner Selbstherrlichkeit als ausgeartete und gewaltherrschende Führungskraft schon seit Jahrtausenden vernachlässigt und verloren hat. Wird in der Neuzeit nach Emanzipation auf allen Ebenen der menschlichen Gemeinschaft gerufen, und zwar sowohl in gesetzlichen als auch in soziologischen Bereichen, dann kann dies nur gemeinsam erfüllt werden, eben nur von Mann und Frau zusammen. Beide nämlich bedürfen gleichermassen der Evolution und der Notwendigkeit der Erfüllung. Beide, Mann wie Frau, haben noch sehr viel zu lernen und wieder zu erlernen. Die Frauen haben sich aus ihrer eigenen Gefangenschaft und aus der jahrtausendealten Erniedrigung durch den Mann zu befreien, während sich der Mann aus seiner Gefangenschaft seines ausgearteten Denkens sowie aus seiner Herrsch- und Machtsucht, seiner Selbstherrlichkeit, Selbstverweichlichung und Ungleichheitsschaffung zu befreien hat. Es ist den Frauen dieser Welt zu wünschen, dass sie wahrlich wieder zu ihrer schöpfungsgesetzmässigen Weiblichkeit zurückfinden; dass sie geleitet werden von ihrer mütterlichen Weisheit und nicht denselben Fehler begehen werden, wie ihn die Männer seit Jahrtausenden begangen haben. Und es ist zu hoffen, dass die Frauen klug sind, dass sie als Weib ihrem Namen als ‹Gebärendes› alle Ehre machen, und zwar jene Ehre, die dem ursprünglichen Wortwert ‹Wurzel des Lebens› oder ‹Hervorbringerin des Lebens› entspricht, so in Liebe und Harmonie die Gleichheit, Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit zwischen Mann und Frau wieder gegeben wird, so wie es die Natur seit alters her vorlebt und von den Menschen verlangt.
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Konzept: von Hans Georg Lanzendorfer, Schweiz; Ausarbeitung: Billy, Schweiz
http://www.figu.ch/de/schriften/kampfschriften/frau3.htm [gefunden: 24.1.2001]
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B.B.'s Backup - Abbasowas! Gleichberechtigung (by H.G. Lanzendorfer, Billy)
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