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Subject:Abbasowas! Kulturen und Religionen
Time:12:00 pm

ABBASOWAS! B.B.'s SAMMELSURIUM

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ADAM UND EVA - EVOLUTION... MATRIARCHAT/PATRIARCHAT... NATUR ODER KULTUR?




NEU
Links: Natur und Kultur der Menschen
Von Evolution/Geschlechterrollen bis Kulturen/Religionen...


Aber hier noch der alte Kram, auch wenn einige dieser Links schon gestorben sind...



Kulturen und Religionen



Was ist "Kultur" überhaupt? Das was uns Menschen vom Tier unterscheidet, weil wir unsere Körper verhüllen und viele verrückte Dinge tun und alles in allem die Welt in der wir leben mehr verändert haben, als jedes Lebewesen vorher, das auf dieser Erde wandelte?
Und es gibt ja auch sooo viele verschiedene Kulturen! Viele sind inzwischen schon ausgestorben, ausgerottet worden oder auch mit anderen verschmolzen und es ist noch lange kein Ende in Sicht.
Ein weites Feld! Deshalb kann diese kleine Übersicht mit Link-Tipps natürlich nur einen Bruchteil dessen abdecken, was sich auf der Erde schon an Kulturen und Religionen getummelt hat oder immer noch aktiv ist... und meiner Meinung nach gehören Religionen nunmal ebenso wie andere Sitten und Gebräuche zu einer Gesellschaft dazu; man kann es nicht einfach getrennt betrachten. Auch bei Weltweiten Grossreligionen hängen die tatsächlich ausgeübten Rituale etc. auch weitgehend von Örtlichen Mentalitäten und Gegebenheiten ab.

Allgemein


Wie sich nun die Menschheit evolutionär oder vielleicht auch sonst wie entwickelt hat, bleibe mal dahingestellt (s. Evolution)... jedenfalls war sie schliesslich da - und ganz am Anfang waren die Menschen ja auch noch nicht so eine Seuche für die gute alte Erde wie heutzutage.
In früheren vorpatriarchalen Zeiten, als das "Besitzdenken" noch nicht von den Menschen Besitz ergriffen hatte und "Herrschaft" noch nicht erfunden war, da war zwar vielleicht auch nicht immer alles "Friede, Freude, Eierkuchen" - aber die Menschen hatten, sobald ihre Grundbedürfnisse gedeckt waren (Nahrung, wärmende/schützende Kleidung und ein kuschliges Nest sowie nette Gesellschaft) bestimmt weniger Sorgen als wir Modernen Menschen heutzutage. Saubere Luft war noch selbstverständlich und sauberes Wasser ebenfalls... und Mutter Natur war für alle ihre Kinder da.
Die Menschen lebten in Sippschaften - wo sich für gewöhnlich die Frauen um alles kümmerten und wohl auch besonders für ihre Fähigkeit, Leben zu gebären, geachtet und verehrt wurden... Männer gingen vielleicht auf die Jagd oder trieben sonst was; Vaterschaft war entweder noch nicht bekannt oder spielte keine Rolle... (Verwandtschaft, Ausgleich, Konsens) Kein Menschenwesen gehörte einem anderen und alle Menschenwesen konnten nach Belieben mit jemandem für eine Nacht das Lager teilen oder es eben auch sein lassen: denn sowas wie Eifersucht gab es damals auch noch nicht und niemand war da, der jeden Spass zur Sünde verdrehte... Verehrt wurde die Natur, die Grosse Göttin, die Grosse Mutter, in vielfältiger Gestalt...
Bei Matriarchalen Kulturen waren Kriege noch weitgehend unbekannt (zumindest bis zu dem Zeitpunkt, wo sie von Patriarchalen Kriegerscharen angegriffen wurden)...
... doch sobald das Patriarchat die Herrschaft an sich gerissen hatte (Eine Herrschaft, die es so zuvor eigentlich noch gar nicht gab!), zieht sich eine gewaltige Blutspur durch die Geschichte der Menschheit und es gibt Eroberungsfeldzüge, Mord und Totschlag ohne Ende; die herrschenden Männer meinen für gewöhnlich, sie wären was besseres und nicht mehr Teil der Natur und könnten deshalb die Umwelt und andere Menschen ausbeuten und über sie verfügen, wie es ihnen gerade beliebt... Und während es ja früher die Mütter waren, die Leben schenkten (ob nun die biologische Vaterschaft bekannt war oder nicht), so wurde nun plötzlich die "Vaterschaft" glorifiziert, als würde allein der Männliche Samen Leben spenden blablabla...
Die Grosse Mutter in Form von Weiblichen Gottheiten, wird immer mehr von Männlichen Gottheiten verdrängt - und schliesslich setzt sich zu einem grossen Teil sogar ein einziger Patriarchaler Vatergott durch, dessen Anhänger schon stets mit allen Mitteln versucht haben, Andersgläubige auf die eine oder andere Weise irgendwie fertig, mundtot oder gleich ganz tot zu machen...
Übrigens: da Maria gewissermassen (natürlich in drastisch abgeschwächter Form) die Rolle der Grossen Mutter übernommen hat, war die Marien-Verehrung den Patriarchalen Kirchenfürsten oft ein Dorn im Auge...
Ja ja, es störte schon ganz gewaltig, dass man Maria "Mutter Gottes" nannte - schliesslich wäre sie doch nur eine minderwertige Frau gewesen, die eben ganz zufälligerweise Jesus Christus austragen durfte... Hmmm, wenn es die Kirchenmänner so störte, weshalb haben sie dann nicht einfach eine Geschichte erfunden, dass ein Mann den Sohn Gottes empfangen und geboren hätte, häää?! Wenn Gott so mächtig ist, sollte das doch eigentlich kein Problem sein? Schliesslich ist Athene ja angeblich auch aus dem Kopf des Zeus entsprungen, da wäre sowas für den Allmächtigen Gott doch wohl ein Klacks gewesen! Aber egal. War Maria also nur eine Leihmutter, in die fixfertiger Göttlicher Samen eingepflanzt wurde? Oder war sie doch die richtige Mutter von Jesus Christus? Auch egal. Oder doch nicht?
Aber noch was zum Göttlichen oder auch ganz normalen irdischen Samen... Männer haben keinen Samen!!!
Blumen haben Samen! Wenn man Pflanzensamen in die Erde steckt, Wasser, Licht und Nährstoffe vorhanden sind, dann wird daraus für gewöhnlich eine Pflanze wachsen.
Das Sperma eines Mannes kann man hinstecken, wo man will - daraus wird NICHTS wachsen, auch in Tausend Jahren nicht!!! Es sei denn, ein Spermium befruchtet zufälligerweise eine dazu bereite Weibliche Eizelle in einem Weiblichen Uterus - dann kann aus dem befruchteten Ei schliesslich ein Menschliches Wesen entstehen. Es braucht also immer zwei dazu! Auch wenn die Biologische Rolle des einen nach Abgabe des Spermas im Grunde erfüllt ist.

Na egal. Wer jetzt geglaubt hat, ich würde hier noch lang und breit Vorträge über Geschichte, Götter und Mythen halten, der ist natürlich falsch gewickelt - denn die Mühe haben sich schon andere gemacht, also muss ich mir da ja wohl nicht auch noch ein Bein ausreissen, wenn es diesbezüglich schon einige schöne/interessante und sonstige Seiten im Netz gibt, zumindest habe ich schon ein paar gefunden... Und nicht zu vergessen meine schon vorhandene Link-Sammlung über Esoterik, Hexerei und Grosse Göttin etc.

Was fällt einem eigentlich beim Stichwort "Hochkulturen" für gewöhnlich so ein? Mal überlegen, die ersten drei, die mir so spontan einfallen: Ägypten mit den Pharaonen, die nebst den vielen Ägyptischen Göttern selbst als Götter verehrt wurden, Griechenland mit seinen Göttern auf dem Olymp und dann noch Alexander dem Grossen von Makedonien, Rom, das die Griechischen Götter unter anderen Namen übernahm... und wo sich später die Cäsaren auch schon wieder als Gottgleiche Wesen sahen... Zu ihrer Blütezeit "Weltreiche", die sich durch Eroberungen anderer Völker vergrösserten und schliesslich wieder zusammenfielen, als sie selbst erobert wurden.

Quizfrage: Ist es eigentlich das herausragendste Zeichen einer "Hochkultur", ständig Krieg zu führen und erobern zu wollen?!


E U R O P A


Viele Einflüsse durch etliche Einwanderungswellen - und bei den grossen Völkerwanderungen wurde nochmal kräftig gemischelt... Bei Kelten noch relativ grosse Freiheit der Frauen, bei Germanen ging's noch... später dann wurde durch das Christentum noch immer mehr die Griechisch-Römische Ansicht verbreitet, Frauen wären minderwertige Geschöpfe blablabla... und Gelehrte rätselten, ob Frauen wohl überhaupt eine Seele hätten...


Minoisch... (Kreta)



Griechisch


Ach, die alten Griechen, die waren ja schon sooo zivilisiert! Haben die Philosophie erfunden und waren stark in Mathematik und was sonst noch alles... angeblich die Wiege unserer Kultur! Naja, wer's glaubt, wird selig!
In Athen baute man die Akropolis und in Sparta lebte man spartanisch... stimmt's?!

Römisch


Der Sage nach waren Romulus und Remus Söhne des Mars, wurden als Babys notgedrungen ausgesetzt und von einer Wölfin gesäugt... entwickelten sich zu starken Männern, gründeten Rom, wobei dann noch Romulus den Remus erschlug (Umgekehrtenfalls hätte es dann vielleicht Rem geheissen?)... und irgendwann mauserten sich die wilden Kriegerhorden (die sich ja am Anfang erst mal Frauen rauben mussten) sogar zu einem Weltreich...

Germanisch


Die Germanen konnten es sogar mal mit den Römern aufnehmen... aber wie so manche andere Völkerschaften hat sich dann bei ihnen das Christentum eingeschlichen, auch mit Feuer und Schwert...

Keltisch


Auf den Britischen Inseln konnten sich Keltische Bräuche noch am längsten halten, während das Keltentum auf dem Festland verdrängt wurde... Heiden (insbesondere Weise Frauen, die ja dem Patriarchalen Christentum besonders ein Dorn im Auge waren) wurden später ja dann gerne mal auf Scheiterhaufen verbrannt...



HEIDNISCH - CHRISTLICH - SONSTWAS?






    Mal was gefunden zum Thema

    "HEIDEN UND FRAUEN"


    Anders als in den orientalischen Religionen (einschließlich dem Christentum) war die Benachteiligung der Frau bei unseren indogermanischen Vorfahren nicht religiös bedingt.

    Sondern?! (Würde mich ja wirklich mal wunder nehmen, was für "Gründe" mann sich denn sonst noch alles ausgedacht hat... ausser der Tatsache, dass die meisten Männer über grössere Körperkräfte verfügen als die meisten Frauen - aber gilt denn wirklich immer nur das Faustrecht? Na ja, im Patriarchat offensichtlich schon.)

    Zwar waren Germanen, Griechen, Römer, Kelten usw. patriarchal organisierte Völker, bei denen Frauen manchmal mehr, manchmal weniger Mitspracherecht hatten - in der Religion wurden Frauen jedoch nicht als minderwertig betrachtet. Ganz im Gegenteil: Hier tummeln sich so wichtige Göttinnen wie Freyja, Aphrodite, Athena, Minerva usw. Wenn sie natürlich auch nie die Bedeutung der männlichen Gottheiten erlangten (so spiegeln es jedenfalls die überlieferten Mythen wieder) so haben sie doch ihren festen Platz in der Religion gehabt.

    *LOL* Der meint wohl die überlieferten Mythen, die das Patriarchat noch übriggelassen oder vielleicht auch verfälscht hat? Also früher waren die Göttinnen noch viel stärker vertreten bzw. hatten noch mehr Macht; doch das Patriarchat wollte dann natürlich stärkere Männliche Götter... also spiegelte die Antike Götterwelt durchaus auch Gesellschaftliche Umwälzungen.
    Ist ja schon recht und wirklich zuuu gütig, dass Frauen in Heidnischen Religionen nicht als minderwertig angesehen werden - wo doch schliesslich Frauen die Heidnischen Religionen in grauer Vorzeit alle gegründet haben, angefangen mit ihrer Verehrung für die Grosse Göttin, die Grosse Mutter...
    Und der Satz über die Weiblichen Gottheiten "wenn sie natürlich auch nie die Bedeutung der männlichen Gottheiten erlangten" macht wohl klar, das der Schreiberling wohl ein Mann sein muss, auch wenn er's sicher gut meint... Denn so "natürlich" finde ich das eben gar nicht - und es war auch alles andere als "natürlich", bis das Patriarchat schliesslich den Sieg davontrug... *grrrrrr* Beispielsweise wurde Hera schon vor Zeug verehrt und war unverheiratet, bis diese Mythologische Gestalt schliesslich eine "Vernunftehe" mit dem angeblichen Göttervater Zeus eingehen musste, die ja aber bekanntlich auch nicht sehr glücklich war...


    Auch im Kult spielten Frauen eine bedeutende Rolle, vor allem bei Kelten und Germanen. Von ihnen ist überliefert, daß sie gewisse heilige Frauen (Veleda, Walburga usw.) sogar als göttlich betrachteten.

    Na hoffentlich wurde diesen Weisen Frauen auch entsprechend Respekt gezollt...

    Welche Lehren können wir aber für die heutige Zeit daraus ziehen?
    Treue Anhänger der orientalischen Religionsgemeinschaften werden eine religiöse Gleichberechtigung der Frau nicht akzeptieren - es sei denn, sie veränderten ihren Glauben bis zur Unkenntlichkeit.
    Für uns Heiden existiert dieses Problem aber nicht - Frauen sind bei uns religiös immer gleichberechtigt gewesen - im Gegensatz zu früher sind sie es gesellschaftlich nun auch.

    Welch ein Fortschritt, gell! Allerdings lässt auch die Gesellschaftliche Gleichberechtigung noch etwas auf sich warten, denn die Geschlechter werden wohl auch heutzutage noch nicht überall und im vollen Umfang als gleichwertig angesehen... Alle sind gleich - aber manche sind gleicher als andere...

    Was unsere Vorfahren schon vor zweitausend Jahren praktizierten, wird erst durch gelebtes Heidentum heute wieder möglich: die religiöse Gleichberechtigung der Frau!

    Halleluja!




ORIENT



BABYLONISCH



ÄGYPTISCH





A S I E N





A F R I K A





A M E R I K A





A U S T R A L I E N






Noch ein paar Anmerkungen, die ich mir nicht verkneifen kann:

Schulen und die meisten Gelehrten etc. betrachten die Geschichte ja immer noch grösstenteils durch die Patriarchale Brille, weil sie andere Sichtweisen entweder gar nicht kennen oder einfach nicht mögen. Das schlägt sich nicht nur in fehlenden oder falschen Inhalten wieder, sondern auch in der Sprache, mit der das beschrieben wird, was man zu wissen glaubt... Viele Texte sind also - wie üblich - mit Vorsicht zu geniessen; doch das gilt ja bekanntlich überall: Selber denken macht schlau! ;-)
Oft ist gerade bei irgendwelchen Historischen Sachen von "den Griechen" und "den Römern" etc.pp. die Rede. Ach, ist doch nicht so schlimm, denkt ihr vielleicht: Natürlich sind die Griechinnen und Römerinnen doch wie üblich immer mitgemeint, wie es auch bei uns meist immer noch üblich ist, und es wäre doch einfach zu umständlich, jedesmal Griechen und Griechinnen oder Römer und Römerinnen zu schreiben etc.pp. - PUSTEKUCHEN!!! Wenn es vielleicht irgendwo heisst: "Die Germanen trugen für gewöhnlich Bärte!" oder ähnliches, wird ja vielleicht noch schnell klar, dass damit wohl nur die Männer gemeint ist. Aber wenn es beispielsweise um irgendwelche Bürgerrechte geht o.ä. dann sind mit den "Griechen" wirklich nur die Männlichen Griechen gemeint - die Griechinnen hatten nämlich überhaupt nix zu melden (von wegen Demokratie!), weil Frauen nämlich bei den ach so zivilisierten Griechen als minderwertige Geschöpfe galten, die nur dazu da waren, den Haushalt zu führen und Kinder zu gebären; höchstens Hetären hatten etwas grösseres Ansehen, weil sie gebildet waren, doch für die musste mann bezahlen... Frauen wurden bei der "Heirat" für gewöhnlich gekauft und wurden rechtmässiges Eigentum ihres Herrn und Meisters (und durften sich dann von diesem auch noch als Xanthippe oder sonstwas beschimpfen lassen, wenn sie mal den Mund aufmachten) - und sie waren natürlich auch eine beliebte Kriegsbeute. Und gerade bei Historischen Sachen wird mir oft so richtig schön bewusst, dass viele Männer nur Männer meinen, wenn sie "Menschen" sagen - Frauen sind offenbar irgendetwas anderes!
Und deshalb werden Frauen auch gerne totgeschwiegen... Kreta z.B. war eine Matriarchale Gesellschaft! Nicht gewusst? Na kein Wunder, da ja die Patriarchalen Geschichtsfälscher sich alle Mühe gegeben haben, irgendwelchen Unsinn vom Minotaurus zu verzapfen, um die Eroberung der Friedlichen Minoischen Kultur durch Griechische Krieger-Horden zu rechtfertigen... Tja, die Geschichte wird eben von Siegern geschrieben - und später kräht kein Hahn mehr danach, auf welche Art und Weise diese "Siege" eigentlich errungen wurden. Oder hat es vielleicht später noch jemanden gekratzt, dass beispielsweise die "Bekehrung von Heiden" bzw. "Zivilisierung von Wilden" oft wenn nicht gar meistens mit brutalster Brachialgewalt erfolgte?

S.E.O.

B.B. / 12.4.2001-20.4.2001-8.5.2001 - wird noch ergänzt! Irgendwann vielleicht... die Hoffnung stirbt zuletzt! ;-)


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