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Subject:Abbasowas! Familie - Matriarchat
Time:11:10 am

ABBASOWAS! B.B.'s SAMMELSURIUM

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ADAM UND EVA - EVOLUTION... MATRIARCHAT/PATRIARCHAT... NATUR ODER KULTUR?




Gefunden im Internet...

Familie - Matriarchat



Das Matriarchat ist die Bezeichnung für eine Gesellschaftsordnung, in der die Frau oder die Mutter die Vorherrschaft innehat.
Idealtypisch umfaßt das Matriarchat die:
  • Matrilinearität - die Geltung der weiblichen Linie in der Blutsverwandtschaft und in den Besitz- u. Erbregelungen.
  • Matrilokalität bezeichnet den Wohnsitz einer Familie. Mann, Frau und Kinder leben am Ort der Verwandtschaftsgruppe der Frau.
  • Das Fehlen fester Eheformen und die Vertretung der sozialen Vaterrolle durch den Bruder der Mutter.
  • Eine hervorragende Stellung der Frau in Kult und Religion.

    Die Annahme einer dem Patriarchat vorausgehenden matriarchalen Epoche gehört wissenschaftshistorisch zur Evolutionstheorie des 19. Jahrhunderts.

Allgemein bekannt wurde die Theorie des Matriarchat durch J.J.Bachofen und sein 1861 erschienenes Buch „Das Mutterrecht". Bachofen schloß aus dem Vorhandensein mutterrechtliche Züge bei Hoch- und Randkulturen des Alten Orients, daß dem späteren Vaterrecht eine frühere mutterrechtliche Familienform vorausgegangen sein müsse. Den Übergang vom Matriarchat zum Patriarchat interpretierte Bachofen als kulturelle Höherentwicklung menschlicher Daseinsform.
    Höherentwicklung?! Ha!!!

Nach den Vertretern des Evolutionismus (J.J.Bachofen, L.H.Morgan, E.Engels u.a.) sollen Frauen in einer sich am Mutterrecht orientierenden Gesellschaft das Amt des Familienoberhauptes sowie viele wichtigen Posten in der Öffentlichkeit eingenommen und auch Religion und Kultur geprägt haben.

Es wird unterschieden zwischen Matriarchat und Matrilinearität. Das Matriarchat ist die ausgeprägteste Form vom Mutterrecht, indem Fall hat die Frau die absolute Herrschaft über Familie, Politik usw. Sie besitzt die Dominanz.
Die Matrilinearität bezeichnet einfach die agnatische Verwandtschaft(einlinige Abstammung) in der Mutterfolge, d.h. Kinder gehören nur zur Verwandtschaft ihrer Mutter, nicht ihres Vaters. Das Matriarchat gilt in der Geschichte als Vorentwicklung des Patriarchats. Man spricht von weiblichen-stofflichen Wechsel zu einem männlich-geistigen Prinzip.

Dabei stand am Anfang der Geschichte nicht die Ehe, sondern der Hetärismus, also die freie Geschlechtsgemeinschaft mehrerer Frauen und Männer. Aus dieser Zeit stammt der Brauch sich nach der Mutter zu nennen, denn der Vater war wegen des regellosen Zusammenlebens der Frauen mit mehreren Männern nicht festzustellen.

In den Ländern Ägypten, Lykien und Kreta läßt sich ähnliches erkennen, doch ein absolutes Matriarchat läßt sich nicht beweien. Sie verehrten die Mutter und der Vater war Nebensache.

Die Frauen hatten in diesen Gebieten dadurch aber auch mehr Pflichten. Sie hatten die Pflicht, sich um ihre Eltern zu kümmern, die Frau mußte die Waren verkaufen usw., wo hingegen der Mann nur zu Hause sitzte und webte, er mußte sich auch nicht um das Essen kümmern. Der Mann hatte sich aber verpflichtet in jeder Hinsicht der Frau zu gehorchen.
    Und was würde dann eigentlich die Frau daran hindern, dem Mann zu befehlen, mal das Essen zu kochen und den Abwasch zu machen? ;-)

Eine genaue Herrschaft der Frauen läßt sich aber nicht beweisen.
    Könnte das vielleicht auch daran liegen, dass es im "Matriarchat" sowas wie "Herrschaft" gar nicht gibt? ;-)

Man weiß nur von Morgan und Herodot, daß die Frau in einigen Gebieten mehr geachtet wurde, als zum Beispiel in Griechenland. Sie konnte eine höhere Stellung als der Mann haben, dies war aber nicht grundsätzlich.

Für Bachofen gab es ein Absolutes Matriarchat, dies wurde aber durch Morgan wiederlegt. Bachofens Beweise bauten nur auf Mythen.

Das Matriarchat am Beispiel von Kreta:
Kreta, die südlichste Insel Europas im Mittelmeer, ist seit ältester Zeit besiedelt: eine uralte Göttinnen-Kultur, die sich in der sogenannten minoischen Epoche zum verfeinerten Städte-Matriarchat ausprägte. Nach dem Erdbeben von 1450 v.u.Z. wurden dessen Tempelstädte unter Erde und Stein begraben und damit verborgen bis zu ihrer archäologischen und mythologischen Wiederentdeckung. So finden wir auf Kreta unmittelbare Spuren einer mittelmeerischen Frauenkultur.

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QUELLEN:
„Brockhaus Enzyklopädie" 1996
Uwe Wesel „Der Mythos vom Matriarchat", Frankfurt/Main 1980
„dtv Lexikon" Mannheim 1995
Internet

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Tja, da gibt's offenbar ein paar verschiedene Definitionen, was "Matriarchat" eigentlich ist...
... wie üblich das gleiche Spiel:
Matriarchat wäre ein Mythos, nur weil sie es sich nicht vorstellen können! bzw. sich eben was anderes darunter vorstellen!
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