 | ABBASOWAS! B.B.'s SAMMELSURIUM
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ADAM UND EVA - EVOLUTION... MATRIARCHAT/PATRIARCHAT |
Ein paar Gedanken über Patriarchat und Religion und sonstwas... von B.B. höchstpersönlich (u.a. inspiriert von einigen Büchern, die ich kürzlich gelesen habe)
Am Anfang war... nicht unbedingt nur Friede, Freude, Eierkuchen, doch zumindest lebten die Menschen als JägerInnen und SammlerInnen oder dann in Matriarchalen Ackerbaugesellschaften noch relativ in Eintracht mit sich und ihrer Umwelt. Eingebettet in Mutter Natur, die Grosse Göttin, wurden sie geboren und ernährten sich von ihr, bis sich der Kreis mit dem Tod eines Tages wieder schloss; das Leben ist zyklisch und der Tod ist ein Teil dieses Zyklus, also kein Grund zur Panik.
Irgendwann haben aber irgendwelche Männer das Patriarchat erfunden, d.h. Herrschaft über andere (wobei es den ersten Herrschern wohl in erster Linie um ihre persönliche Macht ging und erst in zweiter Linie um irgendwelche gesellschaftlichen Umwälzungen?), und dann (quasi zur Legitimation ihres Machtanspruches - "Mach dir die Erde untertan!") haben sie sich schliesslich irgendwo zur Krönung auch noch einen (einzigen) Allmächtigen Gott zusammengebastelt, der zu guter Letzt irgendwie so ganz anders war, als die Götter, Göttinnen und Naturkräfte, die bislang verehrt wurden (gewissermassen als verschiedene Facetten von Mutter Natur)... und der angeblich Adam vor Eva erschaffen haben soll, wobei letztere aber als erstes gesündigt" haben soll... [Was bitteschön soll denn das eigentlich für ein Allmächtiger Gott sein, der den Geschöpfen, die er angeblich so liebt, das Wissen - vom Baum der Erkenntnis - vorenthalten will und auch später immer wieder irgendwelche Vorwände findet, um die Menschen mit allerhand Plagen, Krieg und sonst was zu plagen, hä?! Sowas kann sich doch eigentlich nur ein krankes Hirn ausgedacht haben!] ... und wegen dieser "Erbsünde" leben wir normalsterblichen Menschen jetzt also nicht mehr im Paradies.
Aha, also ist die Frau an allem schuld! wurde den Menschen auf die eine oder andere Weise eingeimpft - und zwar so nachhaltig, dass viele Männer und Frauen diesen ganzen gequirlten Unsinn sogar heute noch (bewusst oder unbewusst) glauben und sich deshalb Frauen im allgemeinen auch nur zu leicht wegen allem und jedem schuldig fühlen (unabhängig von tatsächlicher individueller Schuld), während Männer sich für gewöhnlich herausreden und notfalls auch dem Wetter die Schuld zu geben pflegen - denn schliesslich wurde doch der Mann als Ebenbild Gottes geschaffen und die Frau nur als seine Gehilfin, die ja dann erst noch bald einmal sündigte... [Ganz in Verdrehung der biologischen oder sonstigen Wirklichkeiten, die bis dahin auch weitgehend in den alten Kulturen und Religionen zum Ausdruck kamen!] ... also ist ein Mann als das starke Geschlecht von einem Nimbus der Göttlichkeit umgeben; die Frau aber liess sich ja schon von der Schlange verführen, also traut man ihr schon mal nicht viel Gescheites zu, denn sie ist ja das schwache Geschlecht oder eben sowieso gleich dämonisch und des Teufels.
Als das Patriarchat Einzug hielt, gab es keine Gleichwertigkeit mehr. Männer hielten sich für mehr wert - und Frauen waren minderwertig.
Es zählte keine Ganzheitlichkeit mehr, sondern die ganze Welt wurde fleissig unterteilt in "besser" und "schlechter" - herrschende Männer und dienende Frauen - Macht und Ohnmacht. Zusammen mit den alten Matriarchalen Weltanschauungen, Sitten und Gebräuchen wurde die Frau also gründlich abgewertet (Mutter Natur, die Grosse Göttin, IST die Welt, in der wir leben) und mit Schuld beladen zugunsten des Mannes und der neuen Patriarchalen Ideen... Na klar, Gott hat also einfach so aus dem nichts heraus von oben herab die Welt erschaffen - da Gott als Mann aber weder gebären noch nähren kann, mussten eben handwerkliche Fähigkeiten her - und dann gewissermassen alles dem Mann zum Geschenk gemacht, der sich nun alles untertan machen kann, wie es ihm beliebt...
Patriarchat und die von Männern erfundenen neuen "Religionen" (bzw. Adel und Klerus - Weltliche und Kirchliche Macht) gingen jedenfalls schnell einmal Hand in Hand, um dem Volk ständig ein schlechtes Gewissen zu machen (Alle Menschen sind Sünder! Und Eva's Töchter sind natürlich ganz besonders schuldbeladen!) und die Leute so besser manipulieren und beherrschen zu können (Zahlt Steuern und Ablass, bringt Opfer und tut immer schön brav, was die Oberen euch sagen, dann werdet ihr vielleicht irgendwann im Jenseits von euren Sünden erlöst!), na suuupiii! *augenverdreh* Über die Jahrhunderte haben sich also Patriarchale Herrschaften und Religionen etabliert und breit gemacht, indem oft weniger friedlich bekehrt als vielmehr rücksichtslos erobert wurde und sämtliche Andersdenkenden bzw. Ungläubigen, die sich nicht bekehren lassen wollten, brutal aus dem Weg geräumt oder auf die eine oder andere Art zum Schweigen gebracht wurden, ebenso wie ja das eigene Volk auch gelegentlich von Plagen heimgesucht wurde, wenn irgendjemand nicht richtig parierte - denn wie legten sie ihrem Allmächtigen Gott schon so schön die Worte in den Mund: "Du sollst keine Götter neben mir haben blablabla, denn ich bin ein eifersüchtiger Gott!" Und dieser eifersüchtige Gott war - wie das Patriarchat an sich - selbstverständlich darauf aus, die alten Religionen, Sitten und Gebräuche unschädlich zu machen, damit sie nicht mehr gefährlich werden konnten. Und diese "alten" (matriarchalen) Ansichten waren und sind immer noch gefährliches Gedankengut für die Mächtigen - denn wo kämen wir denn da hin, wenn die Leute plötzlich wieder selber zu denken anfangen würden (so richtig mit Gesundem Menschenverstand, für den es allerdings schon die Weisheit vom Baum der Erkenntnis braucht!) und sich plötzlich nicht mehr in blindem Glauben und Gehorsam auf die Religiösen und Politischen "Führer" verlassen würden?! Anarchie! Also waren wirklich gewaltige Anstrengungen notwendig (und sind es immer noch), dieses neue (und ziemlich fragile) Patriarchale System in Schwung zu bringen und dann immer weiter zügig am Laufen zu halten - daran kann man doch schon sehen, wie widernatürlich das ganze eigentlich ist, denn sobald die Menschen wieder alle zu selbstverantwortlichen und selbst denkenden Wesen mit gesundem Selbstbewusstsein (und nicht schon von Geburt an auf die von der "Gesellschaft" vorgeschriebenen Rollen getrimmt) würden, wäre dieses System von Macht und Ohnmacht bald einmal am Ende. Aber eben: Der Patriarchale HERR ist ein eifersüchtiger Gott!
Hmmm... den Priestern dieses Gottes, ebenso wie den Patriarchalen Ärzten, müssen dann wohl irgendwann schliesslich die trotz der ganzen Gesellschaftlich/Religiösen "Klima-Veränderung" immer noch existierenden Weisen Frauen ein besonders grosser Dorn im Auge gewesen sein (Wie können es Eva's sündige Töchter auch noch wagen, jegwelche "Medizin" zu mixen oder bei Geburten zu helfen; das muss wohl mit dem Teufel zugehen!) - also flugs auf den Scheiterhaufen mit dieser Schlangenbrut und lieber ein paar zuviel als eine zuwenig verbrennen (und wo man schon dabei war, konnte man sich ja auch gleich noch irgendwelcher "Ketzer" und sonstiger Leute entledigen, deren Nase oder Ansichten einem nicht passten oder die zufälligerweise noch ein Bisschen Vermögen hatten, das sich in einer anderen Geldbörse doch viel besser machen würde)... ... und nach diesen reinigenden Feuern waren die übriggebliebenen Frauen dann wirklich so ziemlich am Boden - und konnten nun auch überhaupt nicht mehr selbst bestimmen, ob sie Kinder haben wollten oder eben nicht, da das noch vorhandene alte Wissen um den Weiblichen Körper, Zyklus, Verhütung und Schwangerschaft ebenfalls im Feuer verbrannte. Danach gab es dann schliesslich nur noch Patriarchale Ärzte, die sich anmassten, den Frauen (inkl. den neuen Hebammen) zu erzählen, wie Frauen zu funktionieren hätten und Kinder geboren werden sollten. Aus Bequemlichkeit (Natürlich für die Ärzte, nicht etwa für die werdenden Mütter!) nämlich im Liegen, am besten auf einem hohen Bett, damit sich der Arzt auch ja nicht zu bücken braucht. Dabei ist die Rückenlage - nach dem Kopfstand - so ungefähr die zweitdümmste Art, ein Kind zu gebären, weil auf diese Weise entgegen der Schwerkraft nach oben gepresst werden muss. Aber es wurde von den Patriarchalen Männern ja sinnigerweise schon in ihrer Bibel über Eva geschrieben: Unter Schmerzen sollst du Kinder gebären! Eh voilà... :-(
Wenn der letzte Fluss vergiftet ist, der letzte Grashalm abgenagt und es keine frische Luft mehr gibt - spätestens dann werden sie erkennen, dass Überbevölkerung eben doch ein Problem ist!
Tjaaa... und die gewaltige Bevölkerungsexplosion verdanken wir ebenfalls vor allem dem Patriarchat bzw. vielen Männern, die als Familienoberhaupt ja bestimmen, wo's lang geht, denn Frauen haben oft keine Wahl (Was passiert, wenn Frauen die Wahl haben, sieht man auch daran, dass in Ländern mit Höherer Bildung und guter Verhütungsmöglichkeiten weit weniger Kinder geboren werden) und Männer wollen in ihrem Grössenwahn oft einfach immer mehr mehr mehr - mehr Geld, mehr Autos, mehr Wirtschaftswachstum etc.pp. und eben mehr Kinder, die ihren Namen weiterverbreiten... Allerdings ist endloses Wachstum und immer mehr mehr mehr irgendwann für unsere Welt nicht mehr zu verkraften - heute stossen wir schon an die Grenzen. Und trotzdem wird munter weiter gemacht (und bei Nationen, wo das Bevölkerungswachstum stagniert oder gar am "Gesundschrumpfen" ist wird von Politikern schon lauthals beklagt, dass auf die Art das Volk womöglich schon bald aussterben würde *kopfschüttel*)... besonders von Männern, für die Kinderreichtum "Prestige" bedeutet (oder sogar ganz konkret "Vermögen", denn nicht zu vergessen, dass Kinder oft genug gewissermassen wir ihre Mutter als Privatbesitz des Vaters angesehen werden) - besonders, wenn es sich dabei um Söhne handelt, und wenn's nicht auf Anhieb klappt, wird halt so lange probiert, bis es endlich ein "Stammhalter" wird - und die sich womöglich noch so richtig mächtig und in ihrer Männlichkeit bestätigt vorkommen, wenn ihre Frau schon wieder nen dicken Bauch hat (und was soll's, schliesslich ist der Männliche Einsatz ja äusserst gering: Ein Bisschen Sperma zur richtigen Zeit am richtigen Ort - und die Frau wird sich ja dann schon um das Balg kümmern und in der Zeit wenigstens keine anderen Dummheiten machen, ach, wie einfach und bequem!)... und von Männern, denen eventuelle Folgen sowieso egal sind (Schliesslich werden ja nicht die Männer schwanger, also was soll's!)... selbst wenn es sich bei ihren Opfern noch um halbe Kinder (oder gar die eigenen Töchter) handeln sollte... und nicht zuletzt auch von Männern, die trotz Überbevölkerung immer noch erzählen, Verhütung wäre Sünde ("Gehet hin und mehret euch!") und Abtreibung natürlich erst recht - aber die sich einen feuchten Dreck darum scheren, was dann mit ungewollten Kindern passiert, sobald sie nur erst einmal geboren sind...
Frauen müssen immer schön sein... und gut... und nett und brav und fleissig und charmant und gute Ehefrauen und Mütter und und und...
Frau-Sein an sich wird gelegentlich schon als Krankheit angesehen - und wirklich scheinen manchmal Frauen öfters krank zu sein, selbst wenn man eine Schwangerschaft mal nicht als Krankheit zählt... aber sind sie tatsächlich kränker als Männer, oder fühlen sie sich nur so, weil sie ja schliesslich das schwache Geschlecht sind und/oder vielleicht meinen in ungesunden hochhackigen Stöckelschuhen rumtrippeln zu müssen? Ach ja, die Mode... Männer erzählen Frauen, wie sie gefälligst auszusehen haben bzw. was gerade "schön" ist - und Frauen stehen unter dem tatsächlichen oder auch nur einsuggerierten Zwang (Mode, Bekleidungsvorschriften, Schleierzwang), möglichst "schön" (oder auch nur schicklich) zu sein, um den Männern zu gefallen (oder handkehrum von irgendwelchen Sittenwächtern nicht totgeprügelt zu werden) und vielleicht deshalb "geliebt" zu werden... ... und "geliebt" zu werden ist ja schliesslich ganz wichtig für Frauen; eigentlich das wichtigste überhaupt. Sagt man jedenfalls. Wer sagt das eigentlich? Männer werden für gewöhnlich einfach um ihrer selbst willen geliebt (wobei Macht und Geld zusätzlich als besonders erstrebenswert gelten, weil sich daran im Patriarchat ja der Erfolg misst und bekanntlich ist ja nichts erotischer als Erfolg!) - vielleicht auch weil sie ja angeblich Ebenbilder Gottes sind und überhaupt das starke Geschlecht?! Frauen aber mussten sich Liebe und Zuneigung meist schon von klein auf verdienen, indem sie brave Mädchen waren und sich später auch immer hübsch brav schön machen (dabei jedoch natürlich auch noch den Haushalt schmeissen, sich um die Kinder kümmern und selbstverständlich dafür sorgen, dass ihr Herr und Meister ein warmes Essen auf dem Tisch hat, wenn er nach Hause kommt etc.pp.), wie es sich gehört; und doch können sie sich dabei bis zur Selbstverleugnung verbiegen, um es ja allen recht zu machen (was aber als geradezu selbstverständlich angesehen wird) - aber irgendwann müssen sie sich dann vermutlich doch wieder mal anhören, irgendwas ginge nun mal nicht, einfach weil sie "nur" Frauen wären, das schwache Geschlecht...
Wer sagt eigentlich, dass eine Familie ohne Vater keine "richtige" Familie ist?
Ach ja, und wie ist das doch gleich mit den "Familienwerten", die doch von Staat und Kirche immer so gerne hochgelobt oder eben beklagt werden? Irgendwie geht es dabei seltsamerweise doch meistens um die Stärkung bzw. Sicherung der Stellung des Ehemannes bzw. "Familienvaters" als Oberhaupt der Familie, die seinen Namen trägt... da wird auch ständig vom "Schutz der Ehe" gelabert und was das doch für ein Heiliger Bund wäre, pah! Die Patriarchale Ehe wurde erfunden, um eine Frau offiziell zum Besitz eines Mannes zu machen, es dient(e) allein seiner Bequemlichkeit; und manchmal könnte man meinen, das wäre heute in unserer Gesellschaft auch noch so, obwohl sich doch schon so viel geändert hat seit den Biblischen Zeiten... Und was ist mit den Müttern, den wichtigsten Bezugspersonen im Leben von Kindern (während die Kinder vielleicht öfters zum Himmlischen Vater beten als dass sie mit ihrem wirklichen Vater mal was unternehmen), naaa? Mütter werden im Hinblick auf das Wohlergehen ihrer Kinder doch für alles verantwortlich gemacht (Mutter ist an allem schuld!), ohne dass sie jedoch mit der Macht und den finanziellen Mitteln ausgestattet sind, die zur Durchsetzung dieses Wohles erforderlich wären. Denn Ehefrauen sind in einer Patriarchalen Gesellschaft für gewöhnlich gesellschaftlich/wirtschaftlich wie auch immer abhängig von ihren Ehemännern und die Religion unterstützt und sanktioniert das auch noch. Deshalb wird bei "Häuslicher Gewalt" (Was für ein niedlicher Ausdruck, gell! Das bedeutet in den allermeisten Fällen: Der Mann prügelt Frau und/oder Kinder!) oder "Kindsmissbrauch" (Ach, gibt's auch eine angemessene Form des "Gebrauchs"? Es braucht wohl nicht näher erwähnt zu werden, dass auch hier in den überwiegenden Fällen ein Mann der Täter ist, gell!) von der Patriarchalen Polizei und Justiz auch eher mal ein Auge zugedrückt, denn schliesslich kann doch ein Mann mit seinem "Besitz" eigentlich tun und lassen, was er will... (Na ja, in manchen Gegenden soll sich das allerdings schon gebessert haben und in manchen Stellen hat es wohl schon derart umgeschlagen, dass irgendwelche Psychologen/Therapeuten hinter jeder Ecke schon Kinderschändung wittern, tsss tsss tsss!) Und wenn ich nur schon das Wort "Familienehre" höre, erscheinen vor meinem geistigen Auge unwillkürlich Bilder, wie Töchter in gewissen "Kulturen" lieber umgebracht werden, als dass sie irgendwie "Schande" über die Familie bzw. über den Vater bringen könnten... ;-( Ja, der "Himmlische Vater" ist ein eifersüchtiger Gott - und deshalb meinen wohl die Männer, die nach seinem Ebenbild geschaffen wurden (oder die vielmehr Gott nach ihrem Ebenbild geschaffen haben!), sie müssten ebenso eifersüchtig sein und hätten ebenfalls das Göttliche Recht, zu strafen wie der rachsüchtige Herr im Himmel. Und so wie Mann keine anderen Götter neben Gott haben sollte, dürfen die Frauen keine anderen Götter/Interessen neben ihrem Herrn und Gemahl haben, schon gar keinen andern Mann...
Patriarchale Männer wollen doch immer alles beherrschen - nur mit der eigenen Selbstbeherrschung hapert's oft gewaltig...
Aber nicht nur innerhalb einer Familie oder Gemeinschaft sondern natürlich auch gegen Aussen ist der Patriarchale Vater im Himmel - Gott, der HERR - eigentlich alles andere als "lieb" oder gar tolerant. Warum sonst könnte man die Religion zum Vorwand nehmen, um Krieg zu führen - die dann womöglich auch noch als "gerechte" Kriege tituliert werden, wobei auf jeder Seite fleissig Soldaten und Kanonen gesegnet werden... Hexenverfolgung, Inquisition und andere religiös motivierte Brutalitäten sind doch eigentlich auch ein Zeichen der Hilflosigkeit und Schwäche - denn wer nicht mit Argumenten zu überzeugen vermag, muss eben mit blanker Gewalt überreden... oder auch mit subtileren Methoden wie etwa einem allgegenwärtigen schlechten Gewissen, was unser Rechts- und Unrechtsempfinden von klein auf schon derart trübt, dass vielen Menschen die Weisheit zur Unterscheidung von Gut und Böse irgendwie abhanden gekommen scheint und so was wie "Gesunder Menschenverstand" manchmal schmerzlich vermisst wird. Denn oft ist nicht "Wissen" gefragt, sondern eben einfach nur "Glaube" (bzw. blinder Gehorsam) - und perfiderweise wird dann auch wieder ein schlechtes Gewissen damit gemacht, wenn man angeblich nicht genug glaubt, denn eigentlich könnte der Glaube doch Berge versetzen... blablabla!
Wer nichts, weiss, muss alles glauben! (Marie von Ebner-Eschenbach)
Eva wurde für ihren Wissensdurst von Gott, dem HERRN, zur Sklaverei verdammt, weil sie vom Baum der Erkenntnis ass. Adam, der auch vom Apfel abbiss, schob alles auf die Frau, kam billig davon und sollte sich zur Belohnung auch noch die ganze Erde untertan machen, einschliesslich seiner Männin. Als Kain seinen Bruder Abel erschlug, da wurde er für diesen Mord vom ach so barmherzigen Gott von Strafe verschont und im Gegenteil sollten alle bestraft werden, die ihm etwas antun würden... denn nur SEIN ist die Rache! Tja, wen wundert es da eigentlich noch, dass es soviel Ungerechtigkeiten gibt, wenn schon der angeblich ach so gütige Allmächtige Gott, auf den man auch heute noch zu schwören pflegt, nach Lust und Laune mit zweierlei Ellen mass und sowieso regelmässig wieder mal in wahren Blutrausch verfiel? Also so einem Psychopathischen Gott würde ich nicht im Dunklen begegnen wollen... und nicht mal im Licht.
Damals im Paradies hätten Adam und Eva eigentlich die Äpfel gleich kiloweise essen sollen, dann wären sie vielleicht weise genug gewesen, gleich zu erkennen, dass dieser Gott äh das Patriarchat sie offensichtlich nur verarschen will!
[... eigentlich noch nicht fertig, aber ich hab dann doch lieber mal wieder an einem lieben Schatzilein rumgegrabscht, als mich beim blossen Gedanken an Patriarchale "Moral" sinnlos zu ärgern... ;-P Vielleicht kommt aber irgendwann noch ne Fortsetzung, wenn ich mal wieder in passender Stimmung bin...]
B.B. / 2001
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