 | ABBASOWAS! B.B.'s SAMMELSURIUM
- - -
ADAM UND EVA - EVOLUTION... MATRIARCHAT/PATRIARCHAT |
In Matriarchalen bzw. vorpatriarchalen Kulturen lebten die Leute also alle so ziemlich friedlich und gleichwertig miteinander und im Einklang mit Mutter Natur, der Grossen Göttin, teilten alles in der Sippe, zogen ihre Kinder in der Gemeinschaft gross, beschlossen wichtige Dinge gemeinsam - und vergnügten sich dabei auch noch. Und dabei setzten sie kaum mehr Kinder in die Welt, als sie ernähren und die Umwelt vertragen konnte - also sozusagen in Ökologischem Gleichgewicht. Ein Leben in Balance!
Bleibt also die grosse Quizfrage: Wenn das doch so toll war, warum wurde dann vielerorts plötzlich auf die eine oder andere Weise das Patriarchat eingeführt?!
Vielleicht...
... kam es ja irgendwo, irgendwann mal wieder zu einer Naturkatastrophe und ein Volk musste die angestammte Heimat verlassen, die plötzlich unter den Füssen verdorrte. Vielleicht blieben viele Frauen samt Kindern und alten Leuten mal in einer kleinen Oase zurück und nur die kräftigsten Männer zogen als Vorhut weiter und weiter und stiessen schliesslich wieder auf eine fruchtbare Gegend... doch dummerweise war diese Gegend schon besetzt; weil es inzwischen doch schon relativ viele Menschen auf der Erde gab und nicht mehr so viele Ausweichmöglichkeiten wie auch schon... Und dann? Packte die Männer plötzlich der Grössenwahn, hatten sie zuviel getrunken oder zu oft am Fliegenpilz genascht? Vielleicht war es ja die schiere Verzweiflung, die jene wilden barbarischen Horden zu Eroberern werden liess, die irgendwann über friedliche Kulturen herfielen, die wohl in vielem überlegen sein mochten - jedoch kaum, was Kämpfe und nackte Gewalt anbelangt... Krieg und Eroberung. Das hatte es zuvor in der Menschheitsgeschichte noch gar nicht gegeben. (Und wer was anderes behauptet, kann das Gegenteil nämlich auch nicht beweisen...)
Vielleicht...
... wurden in irgendwelchen Krisenzeiten oder beim Handel mit anderen Völkern den ausgeschickten Männern irgendwie besondere Befugnisse verliehen und später dann wollten diese Krieger/Späher oder was auch immer nicht weiter nur Delegierte sondern Machthaber sein und dann die gewonnene Herrschaft mit den damit verbundenen Privilegien einfach nicht wieder abtreten?
Als ob irgendwann einmal aus schierer Verzweiflung sowas wie Kriegsrecht und Notstandsgesetze verhängt wurden - und dann wurde das plötzlich zum Dauerzustand und von den Machthabern immer weiter ausgebaut...
Vielleicht...
... gab es auch einzelne Frauen mit masochistischer Ader, die sich freiwillig unterwarfen und irgendwie wurde aus Spiel dann Ernst und in den nächsten Generationen geriet es natürlich schnell in Vergessenheit, dass es eigentlich nur ein Spiel gewesen war? (Okee, ist jetzt vielleicht etwas an den Haaren herbeigezogen *fg*)
Vielleicht...
*seufz*
Wenn sich aber das Patriarchat, auf welche Weise auch immer, irgendwo breit gemacht hatte - plötzlich gab es Herrschaft, Hierarchie, Herrscher und Beherrschte -, so trachteten die Herrscher schon bald danach, ihr Herrschaftsgebiet zu vergrössern und/oder andere Völker zu erobern. Macht berauscht! Wer davon gekostet hat, will immer mehr. Als der Stein erst mal ins Rollen kam, war die Lawine kaum noch aufzuhalten - und so geht es bis heute. Immer schneller, immer mehr und noch mehr: Erobern, Expandieren, Wirtschaftswachsum und noch mehr Leute, die Waren kaufen und Versicherungen bezahlen, aber leider auch Dreck machen, ein Teufelskreis - bis die Erde aus allen Nähten platzt.
Und was ist zu tun, wenn man ein Volk brutal oder auch eher schleichend erobert hat und man die Leute nicht alle ausrotten sondern als Sklaven behalten will? Menschen mit Wissen und Selbstbewusstsein sind natürlich schlechte Sklaven - also verneble man möglichst bald das Wissen (Denn Wissen ist Macht!) und verdrehe alles so, wie es gerade passt (Kulturelle Errungenschaften etc. kann man dabei ruhig für seine eigenen ausgeben, so dass man am Schluss noch selber glaubt, man habe diesen minderbemittelten Leuten erst sowas wie Kultur gebracht!) - denn schliesslich wird die Geschichte von Siegern geschrieben! So kann man durch Geschichtsfälschung einfach kurzerhand aus der eroberten Hochkultur eine Bande von in der Dunkelheit lebenden dumpfen Barbaren machen, denen erst die Eroberer in ihrer unendlichen Güte die Flamme der Intelligenz brachten... und irgendwann ist keiner mehr am Leben, der es besser weiss und es gilt nur noch die neue "Wahrheit"...
... so wie später das Christentum Kirchen über Heidnischen Tempeln baute und Kirchenmänner Heidnische Feiertage zu Kirchlichen Festen umfunktionierten (und dann auch noch die Frechheit besass, Anhänger der Alten Religionen der 'Verhöhung des Christentums' zu bezichtigen, wenn sie beispielsweise statt Weihnachten lieber nach den alten Bräuchen zur Wintersonnenwende feierten und sie als Teufelsanbeter zu verdammen)... ... und es hiess zwar, man sollte sich kein Bild von Gott machen, aber dennoch wurde er gemalt: als weiser alter Mann mit Bart - und an wen hat das wohl erinnert? An den mächtigsten Mann, den man anno dazumal im Mittelmeerraum kannte: Göttervater Zeus höchstpersönlich! Ja, das hätte sich Zeus wohl damals auch nicht träumen lassen, als die Patriarchalen Griechen schliesslich über Mutterrechtliche Kulturen herfielen, aus Hera eine keifende Ehefrau machten und dafür einen Männlichen Gott auf dem Olymp trohnen liessen. C'est la vie.
Wer nichts weiss, muss alles glauben. (Marie von Ebner-Eschenbach, 1830-1916, Aphorismen)
Natürlich geht so eine Umkrempelung von Gesellschaften meistens nicht von heute auf morgen - zuweilen ist es auch ein längerer Assimilationsprozess, wo einige alte Sitten und Gebräuche sich durchaus erhalten können, wenn auch oft total verfälscht, weil alles mit Patriarchaler "Kultur" übertüncht worden ist.
Plötzlich wurde getrennt, was vorher eins war. Gegensätze wurden geschaffen, wo doch eins zum anderen gehört... Licht und Schatten gehören zusammen. Mann und Frau sind beides Menschen! Allerdings schienen sich die Männer plötzlich für was besseres zu halten - weil Adam vor Eva erschaffen worden wäre?!
Wenn GOTT gewollt hätte, dass Männer Kinder haben, dann hätte ER ihnen ja selber einen Uterus geben können! (Billie)
Männer können keine Kinder bekommen.
Frauen können Mütter werden - oder es lassen, wenn sie gerade nicht wollen. Ja jaaa, in der guten alten Zeit da wussten Frauen noch genauestens über ihren Körper Bescheid und spürten ihre fruchtbaren Tage... (Da war noch nicht alles "Pfui!" und eine Frau musste sich ihrer Weiblichkeit nicht schämen, weshalb gewisse Körperteile damals auch bestimmt noch nicht mit "Scham" umschrieben wurden!)
Im Patriarchat wollen Männer aber plötzlich "eigene" Kinder haben. Na ja, sie wollen nicht etwa selber Kinder gebären (Gott behüte!) und sie stillen und wickeln und füttern und was sonst noch alles... Aber sie wollen Kinder haben, denn Kinder sind wertvoller Besitz! Oder besser gesagt: Söhne! Jawohl, Söhne, die ihren Namen tragen und weitergeben. Söhne, die ihre Macht und ihr Privateigentum erben, das mehr oder weniger mühsam angehäuft worden ist. Schliesslich soll der ganze immaterielle oder materielle Plunder, für den mann schwer geschuftet oder vielleicht sogar gemordet hat, nicht etwa bei seiner Mütterlichen Sippe landen, zu der mann inzwischen ja eh keine Beziehung mehr hat... v.a. da die Mütterliche Sippe inzwischen schon längst zerschlagen wurde. Denn ohne Zerschlagung der Mütterlichen Sippschaften könnten die Männer keine eigenen Kinder haben, denn eigene Kinder gibt's natürlich nur, wenn einem auch der entsprechende Uterus äh die Frau gehört, die das Kind zur Welt bringt. Und damit einem eine Frau gehört, darf sie natürlich nicht mehr zu ihrer Mütterlichen Sippe gehören, ist ja logisch, und deshalb wurde die Matrilinearität der Mütterlichen Sippschaften abgeschafft und stattdessen gilt nun Patrilinearität. [Tja, warum einfach, wenn's auch kompliziert geht? Vermutlich ist es denen einfach viel zu langweilig geworden, dass die natürliche Mütterliche Linie jederzeit nachvollziehbar war - und Kinder und Kindeskinder jederzeit ihre Mutter und Mütterliche Verwandtschaft benennen konnten, während der Vater vielleicht unbekannt war oder einfach keine Rolle spielte... Ist ja auch viiiel aufregender, einen Patrilinearen Stammbaum aufzustellen - wo zwangsweise immer wieder "sippenfremde" Frauen auftauchen müssen, da es bislang ohne Mütter eben doch noch nicht geht (falls man die Ehefrauen, Konkubinen und was es vielleicht sonst noch alles gab, nicht einfach dezent unter den Teppich kehrt) - und wo es trotz Keuschheitsgürteln und anderen Beschneidungen der Menschenrechte von Frauen (obwohl es damals sowas wie "Menschenrechte" natürlich noch gar nicht gab) zu "Kuckuckskindern" kommen kann..] Und damit auch ganz klar ist, dass ein Kind gefälligst dem Vater und nicht der Mutter zu gehören hat, wird sogar das Märchen in die Welt gesetzt, allein der Männliche "Samen" sei für die Entstehung eines Kindes ausschlaggebend - die Frau ist nur ein passendes Gefäss mit Nährboden, in dem das Kind dann wachsen kann. Aha. Nachdem früher auch gelegentlich die Geschichte die Runde machte, schwangere Frauen seien "vom Mond geküsst" oder ähnliche Legenden, kam es also nun zum anderen Extrem; allerdings waren die alten Legenden doch erheblich netter... Nun wollten die Männer aber auch sicher sein, dass die Kinder, die ihre Frauen zur Welt brachten, auch wirklich von ihnen waren, und kamen deshalb auf verschiedene Ideen, wie mann sich dessen versichern könnte. Irgendwie schien es nicht zu genügen, eine Frau zu heiraten und von ihr Treue zu verlangen, während mann selber es mit der Ehelichen Treue natürlich nicht so streng zu nehmen brauchte. Und so wurden Frauen beispielsweise einfach im Haus eingesperrt. Um ganz sicher zu gehen, dass sie nicht abhauen konnten - es gab ja bald keinen Ort mehr, zu dem sie fliehen konnten - wurde ihnen womöglich gleich ganz verboten, eigenes Vermögen zu besitzen (denn wer wirtschaftlich unabhängig ist, könnte ja wieder auf die Idee kommen, dass es doch eigentlich auch ohne einen "Herrn und Meister" ganz gut ginge!) oder selbständig irgendwelche Geschäfte abzuschliessen etc.pp. Um Frauen monogam zu halten (und die Monogamie war ja hauptsächlich für die Frauen da, so wie bei Ehebruch und dergleichen es auch meistens die Frauen waren, die bitter büssen mussten) - überhaupt wäre es vielen Männern wohl am liebsten, wenn ihre Frauen völlig isoliert den ganzen Tag im Haus eingesperrt wären, ohne Kontakt zur Aussenwelt und natürlich ganz besonders ohne Kontakt zu anderen Männern, denn dann könnten sie sich wohl ihrer Vaterschaft ganz sicher sein *grrrrrr* -, wurden ihnen durch Androhung von ganz realen oder auch nur eingebildeten Höllenqualen die Lust am Sex gründlich ausgetrieben (Oder zumindest wurde das versucht!)... und nachher beklagten sich manche Männer, dass manche Frauen so "frigide" wären! Ha ha ha!
Bald galten Frauen als dem Manne in jeder Beziehung unterlegen - minderwertige Wesen, die froh sein durften, wenn sich überhaupt ein Mann ihrer annahm (und die aber total am Arsch waren, wenn es mal ein falscher Mann oder zur falschen Zeit und am falschen Ort war)... Durch die neuen Patriarchalen Gesetze, Sitten und Gebräuche wurden die Körper der Frauen - ihre Sexualität und Reproduktionsfähigkeit - zum Eigentum der Männer erklärt (und der Geist einer Frau kümmerte doch meistens sowieso kein Schwein, denn Frauen hatten nur noch gefälligst schön zu sein [oder mindestens eine stattliche Mitgift mit in die Ehe zu bringen!] und was sie dachten oder selber wollten interessierte ja eh niemannden)... und schliesslich waren die Frauen den Männern auf Gedeih und Verderb ausgeliefert und jede Frau prinzipiell eine unmündige Sklavin (selbst wenn sie offiziell, inoffiziell, praktisch oder auch nur theoretisch eine angesehene Bürgersfrau oder sonstwas war), erst ihres Vaters, dann ihres Ehemannes oder sonstiger Obrigkeiten, da nicht selten "Frauenzimmer" von Amtes wegen offiziell bevormundet waren, sogar bis in unsere "Neuzeit" hinein... Und so konnte eine Frau - und sei sie noch so klug - für gewöhnlich nur über ihren Ehemann oder Männlichen Verwandten irgendwas erreichen, da sie selbst oft nicht mal eine eigene Rechtsperson war.
Also de facto haben Frauen auch im Patriarchat im tagtäglichen Kampf ums Überleben wohl stets zur Genüge bewiesen, dass sie so gut wie alles können (und Mägde mussten mindestens ebenso schuften wie Knechte) und Männer ohne sie wohl ziemlich aufgeschmissen wären, um es mal milde auszudrücken (Denn ohne das "Mittun" von Frauen wäre auch das Patriarchat schliesslich gar nicht erst möglich!) - doch de jure wurde ihnen bald jegliches Recht auf Selbstbestimmung abgesprochen, weil sie ja sooo minderwertig wären... Frauen wurden also (nach und nach, mal schneller, mal schleichend) zu Menschen zweiter Klasse degradiert. Intelligenz und andere positive Eigenschaften wurden ihnen abgesprochen und es wurde sogar bezweifelt, ob Frauen wohl überhaupt eine Seele haben!
Es ist leichter, eine Lüge zu glauben, die man hundertmal gehört hat, als eine Wahrheit, die man noch nie gehört hat. (Robert Lynd)
So wie nun die Natur ausgebeutet wurde, hat mann auch die Frauen behandelt: als Arbeitstiere und Zuchtvieh wurden sie betrachtet, vielleicht auch mal als hübsch anzusehendes "Spielzeug" für die Männer... die Frau wurde immer mehr zum Objekt - ein Stück Natur, freigegeben zur Nutzung durch die Herrschenden, die sich ja schliesslich die ganze Erde untertan machen wollen.
Unter den vielen Lügenmächten, die in der Welt wirksam sind, ist die Theologie eine der ersten. (Mahatma Gandhi, ind. Pol. u. Reformator, 1869-1948)
Allerdings hat das Patriarchat auch für die Männer nicht nur eitel Sonnenschein gebracht. Denn so wie nun von Frauen erwartet wurde, "schwach" zu sein, wurde natürlich von Männern erwartet "stark" zu sein. Also nicht nur Frauen, sondern auch Männer wurden in ein Rollenschema gezwungen...
Das ganze Leben ist ein Kampf - und jeder ist sich selbst der Nächste! So ist es - und so war es ja angeblich schon immer, wird behauptet, weil man die Goldenen Zeiten längst vergessen hat, als die Menschheit noch in relativ kleinen Grüppchen friedlich und im Einklang mit der Natur auf der Erde lebte und sich die Leute noch nicht gegenseitig auf die Zehen standen wie heutzutage... weil sich die Menschen geradezu explosionsartig vermehrten und sich seuchenartig über die ganze Erde ausbreiteten, wo es heute ja kaum noch einen Flecken unberührte Natur gibt, wo nicht irgendwelche raffgierigen Menschen schon darauf spekulieren würden, wie auch dieser letzte Flecken Natur noch wirtschaftlich genutzt und ausgebeutet werden könnte...
Aller Zivilisatorischer Modernisierung zum Trotz gibt es auch in unseren aufgeklärten Zeiten unter den Menschen immer noch Herrscher und Beherrschte, daran ändern auch "Aufklärung", "Demokratie" oder "Gleichberechtigung" in vermeintlich ach so zivilisierten modernen Gesellschaften nichts... denn Papier ist geduldig! Liberté, Egalité, Fraternité - auch "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" galt nach der Französischen Revolution vorwiegend für den Männlichen Teil der Bevölkerung. Alle sind gleich - aber manche sind gleicher als andere... Männer und Frauen... Herrscher und Beherrschte... Reiche und Arme... Jeder gegen jeden!
Es muss Arme geben, damit die Reichen das Gebot der Nächstenliebe überhaupt erfüllen können. (Aus einem Hirtenbrief der Bischöfe Spaniens,1954)
Obwohl ja mittlerweile allgemein bekannt sein dürfte, dass es eine Eizelle von der Frau und ein Spermium vom Mann braucht, damit ein neues Menschenleben entsteht, und dass dabei das Spermium je nach Chromosomen das Geschlecht des Kindes bestimmt, gibt es sogar heutzutage in unseren aufgeklärten Zeiten Frauen, die ihre Männer mit Tränen in den Augen um Verzeihung bitten, wenn sie "nur" ein Mädchen geboren haben. Gewünscht wird immer noch ein Sohn. Ein Stammhalter.
Die Herrschaft des Patriarchats wird heutzutage also immer noch ganz selbstverständlich als "normal" angesehen (obwohl natürlich heutzutage niemand mehr sagt, dass wir in einem "Patriarchat" leben würden, denn dies ist derart normal, dass es nicht explizit erwähnt zu werden braucht), so dass sich die meisten Leute in Patriarchalen Gesellschaften gar nichts anderes vorstellen können und wohl glauben, das müsste wohl so sein, wäre gar gottgewollt oder einfach schon von jeher immer schon so gewesen... dabei haben sich so manche Patriarchale Ansichten in Europa beispielsweise erst in den letzten paar Jahrhunderten so richtig entwickelt, auch wenn gerne so getan wird, als wäre das alles schon von Anfang an so gewesen.
Immer wieder behauptete Unwahrheiten werden nicht zu Wahrheiten, sondern, was schlimmer ist, zu Gewohnheiten. (Oliver Hassencamp)
Und da ja schon Babys als Mädchen und Buben von ebenso erzogenen Müttern und Vätern und anderen bewusst oder unbewusst auf ihre künftigen Geschlechterrollen getrimmt werden, läuft es bei einem erst mal eingespielten System immer munter weiter, bis dieser Teufelskreis endlich mal unterbrochen wird... ... doch wenn jemand offen aus der Reihe tanzt, ist nun mal immer mit mehr oder minder schwerwiegenden Reaktionen/Sanktionen zu rechnen - und nicht alle wollen sich solchem Ärger aussetzen, auch wenn es heutzutage zwar noch ein paar Hexenjagden aber nur noch selten Scheiterhaufen gibt.
 B.B.'s Matriarchat - Patriarchat |